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Streit mit Gruppe eskaliert: Feuerwehrmann totgeprügelt: Sechs Verdächtige festgenommen

EXPRESS-Logo EXPRESS 09.12.2019 express
Augsburg: Am Königsplatz trauern Feuerwehrmänner um den getöteten Kameraden. © dpa Augsburg: Am Königsplatz trauern Feuerwehrmänner um den getöteten Kameraden.

Nach dem tödlichen Angriff von jungen Männern auf einen Passanten in Augsburg hat die Polizei weitere vier Verdächtige festgenommen. Damit haben die Ermittler inzwischen sechs Personen gefasst.

Der Haupttäter und ein mutmaßlicher Mittäter waren am Nachmittag bereits festgenommen worden, teilte das bayerische Innenministerium am Sonntag mit. Die jungen Männer stehen in dringendem Verdacht, am Freitagabend an der tödlichen Attacke auf einen 49-Jährigen beteiligt gewesen zu sein. Nach der Tat war die insgesamt siebenköpfige Gruppe geflüchtet.

Feuerwehrmann in Augsburg erschlagen: Zwei Jugendliche festgenommen

Bei dem mutmaßlichen Haupttäter handelt es sich nach Angaben des Innenministeriums um einen in Augsburg geborenen 17-Jährigen. Der zweite Festgenommene ist ebenfalls in Augsburg geboren, 17 Jahre alt. Die Ermittlungen zu den weiteren Gruppenmitgliedern laufen weiter, wie es hieß.

Am Montag sollen die Jugendlichen dem Haftrichter vorgeführt werden. 

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Es ist ein erschreckender Fall, der in der Vorweihnachtszeit sicher bei vielen Menschen für Angst und Verunsicherung sorgt: In Augsburg ist ein Mann nach dem Besuch des bekannten Christkindlesmarktes gestorben. Er wurde das Opfer einer blutigen Gewalt-Attacke.

Der 49-Jährige war nach Polizeiermittlungen am Freitagabend bei einem Streit mit einer Gruppe von jungen Männern angegriffen und getötet worden. Zusammen mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar war das spätere Opfer in der Innenstadt unterwegs, als sie auf die Gruppe stießen.

Mann in Augsburg getötet: Berufsfeuerwehrmann wird Opfer blutiger Gewalttat

Laut „Augsburger Allgemeine“ sei der bayrische Berufsfeuerwehrmann „am Königsplatz niedergeschlagen worden und kurz darauf im Rettungswagen gestorben“. Ein Gruppenmitglied habe das Opfer so geprügelt, dass es zu Boden ging.

Auch der einzige männliche Begleiter des Feuerwehrmannes erlitt schwere Verletzungen bei der gewalttätigen Auseinandersetzung. Die beiden Frauen blieben unverletzt.

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Als der Notarzt eintraf habe der Feuerwehrmann noch am Boden gelegen. Jeder Reanimationsversuch blieb am Ende erfolglos. Das Opfer starb gegen 23.30 Uhr. Nach Angaben der „Augsburger Allgemeinen“ hinterlässt der Feuerwehrmann neben seiner Frau auch seine 19-jährige Tochter.

Augsburg: Tatverdächtige festgenommen – Frau nicht vernehmungsfähig

Die Ehefrau des Brandispektors steht noch unter Schock: „Die Frau konnte wegen ihres psychischen Zustandes bisher noch nicht vernommen werden“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. Für den Sonntagnachmittag wurde eine Öffentlichkeitsfahndung angekündigt.

Die 20-köpfige Ermittlungsgruppe setzt jetzt insbesondere auf die Auswertung von Bild- und Videomaterial.

Gewalttat in Augsburg: Bewegender Facebook-Post von Bürgermeister

Unterdessen ist offenbar ganz Augsburg entsetzt über die grauenhafte Tat. Auf Facebook meldete sich auch Kurt Gribl mit einem bewegenden Posting zu Wort. Er ist seit dem Jahr 2008 Oberbürgermeister der Stadt Augsburg.

Gribl zeigt sich sehr emotional: „Die Gewalttat ist bestürzend und macht fassungslos. Unser aller Mitgefühl gehört den Hinterbliebenen des Verstorbenen.“

Gedenken nach dem Tod des Feuerwehrmannes in Augsburg © dpa Gedenken nach dem Tod des Feuerwehrmannes in Augsburg

Am Sonntagmorgen versammelten sich Mitglieder der Berufsfeuerwehr Augsburg am Königsplatz – dem Tatort. Laut „Augsburger Allgemeine“ waren etwa 100 Feuerwehrleute gekommen. Sie gedachten schweigend  ihrem toten Kameraden, brachten Blumen und Kerzen. Auch ein Kranz wurde niedergelegt.

Augsburg: Trauer um toten Feuerwehrmann © dpa Augsburg: Trauer um toten Feuerwehrmann

Die Männer und Frauen standen im Kreis und nahmen Abschied. (dpa/dok/sp)

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