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Thailand: Lebendig vergraben: Dreibeiniger Hund rettet Baby vor sicherem Tod

stern-Logo stern 18.05.2019 ikr
In Thailand hat ein Hund ein Neugeborenes in einem Feld gefunden (Symbolbild) © Getty Images/OPHfoto In Thailand hat ein Hund ein Neugeborenes in einem Feld gefunden (Symbolbild)

Ein dreibeiniger Hund wird in Thailand als Held gefeiert: Das Tier fand ein Neugeborenes, das von seiner Mutter vergraben worden war und rettete ihm damit das Leben.

Ein Hund aus Thailand hat ein neugeborenes Baby gerettet, nachdem dieses von seiner leiblichen Mutter in einem Feld abgelegt und offenbar vergraben worden war. Das berichtet die örtliche Zeitung "Khaosod". Bei der Mutter handelt es sich demnach um ein 15-jähriges Mädchen, das die Schwangerschaft vor ihren Eltern geheimhalten wollte.

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Der Hund - ein Rüde namens Ping Pong - hatte das Kind in einem Feld in der Nähe der Stadt Korat entdeckt. Das Tier habe an einer Stelle des Felds geschnüffelt und plötzlich angefangen zu graben, bis ein Bein des Kindes zum Vorschein kam, berichtet die britische "BBC". Einheimische hätten das Neugeborene daraufhin in ein Krankenhaus gebracht, wo Ärzte das Kind badeten und für gesund erklärten. Das Kind hatte offenbar großes Glück - es war weitgehend unverletzt.

"Es ist großartig, dass er das Baby gefunden hat"

Usa Nisaika (41) ist Ping Pongs Besitzer und sehr stolz auf sein Haustier. "Ping Pong wurde von einem Auto angefahren, er ist dadurch behindert. Ich hab ihn behalten, weil er so loyal und folgsam ist, und mir immer hilft, wenn ich auf das Feld gehe, um mein Vieh zu versorgen", berichtet er in der "Khaosod"-Zeitung. "Er wird vom ganzen Dorf geliebt. Es ist großartig, dass er das Baby gefunden hat."

Die Polizei konnte schnell die Mutter des Jungen ausfindig machen. Ihr wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen. Nach Angaben der "Bangkok Post" befindet sich das Mädchen derzeit in der Obhut ihrer Eltern. Außerdem werde sie psychologisch betreut. "Sie bedauert, was sie getan hat und sagt, sie habe aus einem Impuls heraus gehandelt, ohne darüber nachzudenken", wird ein Polizeibeamter zitiert.

Der Junge soll nun bei der Familie des Mädchens aufwachsen. Eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus. Behördenangaben zufolge konnte das Kind überleben, weil es nur oberflächlich vergraben worden war.

Quellen: Khaosod / BBC / DailyMail / BangkokPost

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