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Tierfilme statt Notre-Dame: Armin Laschet kritisiert ARD für Paris-Berichterstattung

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger vor 6 Tagen ksta
Armin Laschet © dpa Armin Laschet

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender zum verheerenden Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame kritisiert. „Russia Today und Al Jazeera berichten, rechte Hetzer verbreiten erste Verschwörungstheorien und der öffentlich-rechtlich Rundfunk schläft“, schrieb der CDU-Politiker am Montagabend auf Twitter.

In einer weiteren Wortmeldung in dem sozialen Netzwerk schrieb Laschet: „Millionen Menschen fiebern mit der Kirche Notre Dame in Paris, einem der bedeutendsten kulturellen Orte in Europa. Warum muss man @CNN einschalten während die @ARD_Presse Tierfilme zeigt?“ Für seine Aussagen erhielt der NRW-Ministerpräsident viel Kritik, aber auch Zustimmung. Einige Twitter-Nutzer warfen ihm Sensationslust vor.

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Auch frühere WDR-Chefredakteurin Sonia Seymour Mikich mit Kritik

Ebenfalls kritisch zur Berichterstattung vor allem der ARD äußerten sich die frühere WDR-Chefredakteurin Sonia Seymour Mikich und der frühere Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Ulrich Deppendorf, der auf Twitter schrieb: „Warum gab es keinen ARD-Brennpunkt zum Brand von Notre Dame, neben dem Eiffelturm das Symbol Frankreichs? Schwer nachzuvollziehen.“

Die ARD reagierte auf die prominenten Kritiker in dem sozialen Netzwerk und verwies in mehreren Tweets auf die Berichterstattung in der Tagesschau, den Tagesthemen, auf ihre Online-Angebote und auf einen Livestream aus Paris.

Bei dem Brand am Montag wurden große Teile der berühmten Pariser Kathedrale zerstört, die Kirche blieb aber in ihrer Grundstruktur erhalten und soll wieder aufgebaut werden. Das Feuer war am Dienstagmorgen weitgehend gelöscht und vollständig unter Kontrolle. (rku)

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