Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

"Traurig, diesen Teil von uns brennen zu sehen"

SZ.de-Logo SZ.de 15.04.2019 SZ.de
© picture alliance / AA

Der französische Präsident, die Pariser Bürgermeisterin, die Bundesregierung: Sie alle reagieren entsetzt auf die Katastrophen-Nachricht aus Paris.

Die Kathedrale von Notre-Dame war bislang eines der berühmtesten Wahrzeichen von Paris. Doch nun droht ein Großbrand, die Kirche zu zerstören. Das Dach und ein Turm sind bereits eingestürzt. Für die Inneneinrichtung und die Gemälde von unschätzbarem Wert dürfte es wohl keine Rettung mehr geben. "Alles brennt", sagte Kirchensprecher André Finot.

Kein Wunder, dass nun viele Menschen bestürzt reagieren.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich auf den Weg zur Kathedrale gemacht. Auf Twitter zeigte er sich bereits tief getroffen. "Notre-Dame von Paris den Flammen ausgeliefert. Emotion einer ganzen Nation", schreibt der Präsident am Montagabend. Er sei in Gedanken bei allen Katholiken und allen Franzosen. "Wie alle unsere Landsleute bin ich an diesem Abend traurig, diesen Teil von uns brennen zu sehen."

Für diese Themen interessieren sich die MSN-Leser:

Hohe Rauchsäule über Paris: Kathedrale Notre-Dame steht in Flammen

Autopsiebericht: So lange lebte der kleine Julen nach Sturz in Bohrloch

Sie wollte sich trennen: Bauer soll Ehefrau mit Gülle umgebracht haben

Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, spricht von einem "fürchterlichen Brand". Die Feuerwehr tue alles, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Zugleich rief Hidalgo dazu auf, den Sicherheitsbereich im Umfeld der Kathedrale einzuhalten.

Die Bundesregierung reagiert bestürzt. "Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen", schreibt Regierungssprecher Steffen Seibert am Montagabend auf Twitter. "Notre-Dame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden."

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Jucnker sagte: "Ich verfolge minütlich den Brand, der Notre-Dame in Paris gepackt hat. Notre-Dame gehört der ganzen Menschheit. Welch trauriger Anblick. Ich teile die Gefühle der französischen Nation, die auch unsere sind." EU-Ratspräsident Donald Tusk pflichtet ihm bei: "Notre-Dame von Paris ist Notre-Dame von ganz Europa. Wir stehen heute alle an der Seite von Paris."

US-Präsident Donald Trump schreibt, die Bilder vom "massiven Feuer" seien "schrecklich" mitanzusehen. Er empfiehlt, es mit Löschflugzeugen zu versuchen. "Ihr müsst schnell handeln."

Vizekanzler Olaf Scholz teilt mit, er hoffe, dass es der Feuerwehr rasch gelingt, den Brand einzudämmen und das Wahrzeichen zu retten.

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber twittert auf Französisch. Er übermittelt seine "tiefe Traurigkeit" angesichts der "furchtbaren Bilder" aus Paris: "Aus ganzem Herzen mit den Französinnen und den Franzosen."

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz twitterte: "Schockierende Bilder aus Paris. Ein Wahrzeichen, Weltkulturerbe und eines der schönsten Bauwerke der französischen Geschichte. Notre-Dame steht in Flammen. Wir hoffen, dass kein Mensch verletzt ist. Unsere Gedanken sind in Paris."

Mehr bei MSN

Video wiedergeben
| Anzeige
| Anzeige

Mehr von SZ.de

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon