Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Trauriger Chef: Keiner kommt zur Laden-Eröffnung, dann hat Sohn eine Idee

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 15.03.2019 mopo
Traurig: Niemand war zur Eröffnung von „Billy’s Donuts“ gekommen. © BillysDonuts Traurig: Niemand war zur Eröffnung von „Billy’s Donuts“ gekommen.

Der Traum vom eigenen Geschäft ist schon für so manchen zum Albtraum geworden. Auch ein Mann aus den USA muss bereits mit dem schlimmsten gerechnet haben, als die Eröffnung seines Donut-Ladens Mitte März alles andere als perfekt gelaufen ist.

Und das ist noch positiv ausgedrückt. Denn die Eröffnung von „Billy’s Donuts“  in Missouri City (US-Bundesstaat Texas) muss man wohl als absoluten Reinfall bezeichnen. Kein Kunde verirrte sich – trotz großem Banner an der Tür – in das Geschäft.

Doch dann hatte der Sohn des Inhabers eine geniale Idee, nichtsahnend, was er damit ins Rollen bringen würde.

Sohn von Laden-Chef postet Foto seines traurigen Vaters auf Twitter

Der junge Mann machte Fotos von dem neuen Laden, den Donuts und seinem Vater, der hinter der Theke im verlassenen Laden einfach nur verloren wirkte.

Er teilte die Bilder auf Twitter, schrieb dazu: „Mein Vater ist traurig, weil niemand zur Eröffnung seines neuen Donut-Ladens gekommen ist.“

Das interessiert MSN-Leser auch:

Angst vor Comeback in Deutschland: Die Wahrheit über das Märchen vom bösen Wolf

Empörung im Internet: In diesem Hamburger Café sind Kinder unter sechs Jahren nicht erwünscht

In einem weiteren Post teilte er Namen, Adresse und Öffnungszeiten des Geschäfts, in der Hoffnung, dass zumindest einige Leute vorbeikommen würden.

Kunden stürmen in den neuen Donut-Laden

Danach ging der Beitrag im Netz ab – der Ausgangspost wurde bis heute (Stand: 15. März) 342.000 Mal retweeted, 764.000 Mal gelikt und 11.000 Mal kommentiert.

Nachdem der Sohn das Foto seines traurigen Vaters geteilt hatte, konnte sich der Laden vor Kunden kaum noch retten. Stunden später teilte „Billy’s Donuts“ dann den nächsten Beitrag: ein Foto, das das Vater-Sohn-Duo strahlend hinter einer nahezu leeren Theke zeigt.

Dazu die Info, dass alle Donuts komplett ausverkauft seien. „Ihr seid wundervoll. Ich kann gar nicht jedem genug danken, der herausgekommen ist, um unser Geschäft zu unterstützen. Das bedeutet unserer Familie so viel.“

Merke: Die sozialen Netzwerke sind also doch nicht nur für Shitstorms und Co. gut, sondern auch um Gutes zu tun.

(so)

Mehr auf MSN


Video wiedergeben

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von der Hamburger Morgenpost

Hamburger Morgenpost
Hamburger Morgenpost
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon