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Um Geld für seinen krebskranken Vater zu sammeln: Junge zockt 10 Stunden Fortnite am Tag

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 12.07.2019 Nathalie Muggesser
Junge - Computerspiel © iStockphoto Junge - Computerspiel

Der Spieler zylTV legt im Moment die ein oder andere Nachtschicht ein. Bis zu zehn Stunden täglich zockt er das Online-Spiel Fortnite. Doch das hat einen traurigen Grund. Sein Vater hat Krebs und die Behandlung ist zu teuer für die Familie. Deshalb versucht der Junge mit dem Online-Spiel und Livestreams das Geld für die Chemotherapie zusammenzubekommen. In einem der Chats schrieb er laut „bild.de“: „Der Krebs hat sich auf Lungen und Leber ausgebreitet. Er hat nun Krebs im vierten Stadium und macht eine Chemotherapie. Diese Möglichkeiten haben ihm die Ärzte aufgezeigt: keine Chemo, tot in einem Jahr. Drei Jahre Chemo, Überlebenschance bei 20 Prozent. Bitte spendet, was ihr spenden könnt. Alles wird für seine Behandlung benutzt. Alles Liebe von mir und allen meinen Familienmitgliedern.“

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In einem anderen Livestream erzählt er von seiner Situation und was seine Familie gerade durchlebt. Er verriet zum Beispiel, dass bei seinem Vater im letzten September ursprünglich Krebs im dritten Stadium diagnostiziert wurde. Der Krebs habe sich aber so schnell in Lunge und Leber verbreitet, dass die Stufe neu eingeschätzt wurde.

Das Spenden auf dem Videoportal ist freiwillig und kann in jeder Höhe erfolgen. Und anscheinend ist auch schon einiges zusammengekommen. Am 8. Juli bedankte sich zylTV bei den Spendern: „Ich bin wirklich sprachlos. Ihr habt mein Leben und das meines Vaters für immer verändert. Und mein Vater wird sich für immer daran erinnern.“

Bis auf den Spielernamen ist kaum etwas über den Gamer bekannt. Lediglich bei seinem Alter kann davon ausgegangen werden, dass dieses höher als 13 Jahre ist. Sonst hätte sich der verzweifelte Sohn bei Twitch gar nicht erst anmelden können.

Die Meinung über seinen Einsatz mithilfe eines Onlinespiels ist zwiegespalten. Von einigen wird der junge Mann für seine aufopfernde Art gefeiert. Von anderen wiederum wird kritisiert, dass der Junge schon so früh in diese unangenehme Situation, seiner Familie zu helfen, gebracht wurde. Und diese schreckliche Krankheit seines Vaters mitansehen muss.

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