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Utrecht: Drei Tote nach Schüssen in Straßenbahn – Polizei fahndet nach 37-Jährigem

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung 18.03.2019 berliner-zeitung
Kameras in der Straßenbahn haben den Tatverdächtigen aufgezeichnet. © Polizei Utrecht Kameras in der Straßenbahn haben den Tatverdächtigen aufgezeichnet.

In der niederländischen Stadt Utrecht wurden mehrere Personen durch Schüsse in einer Straßenbahn am Platz des 24. Oktober getötet und mehrere weitere verletzt worden. Der Schütze befindet sich auf der Flucht. Das teilte die Polizei am Montag über Twitter mit. Der Bürgermeister von Utrecht spricht von drei Toten, Medien melden mehrere Schwerverletzte. Die Polizei hat diese Angaben bisher nicht bestätigt.

Die Polizei fahndet nach dem 37-jährigen Gökman Tanis. Der Verdächtige soll in der Türkei geboren sein, teilte die Polizei mit. Sie veröffentlichte auch ein Foto des Mannes aus der Straßenbahn. 

Grafik Utrecht © AFP Grafik Utrecht

Der Chef des niederländischen Amtes für Antiterror-Koordination, Pieter-Jaap Aalbersberg, hatte zwischenzeitlich behauptet, auch an weiteren Orten seien Schüsse gefallen. Die Behörde korrigierte jedoch später. Für weitere Schüsse gebe es keine Bestätigung.

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Moscheen in Utrecht geschlossen

Die Gegend wurde weiträumig abgesperrt, der Straßenbahnverkehr in Utrecht wurde eingestellt. Anwohner sind aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen. Auch alle Moscheen in Utrecht wurden vorsichtshalber geschlossen. Ebenso die Universität, Kitas und Schulen.

Utrecht2 © AFP Utrecht2

Anti-Terror-Einheiten sind im Einsatz. Die Polizei teilte mit, dass die Ermittlungen laufen und dabei auch ein mögliches terroristisches Motiv nicht ausgeschlossen werde. In der Provinz wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.

Auch die Bundespolizei in Deutschland kontrolliert Züge und Autos an der deutschen Grenze. Schwerpunkt ist die A3 in Nordrhein-Westfalen. 

Polizei sichert Beweismaterial

Die Einsatzkräfte konnten ein gesuchtes Fluchtfahrzeug finden. Der niederländische Rundfunk NOS berichtete, der rote Wagen sei verlassen gefunden worden. Darüber hinaus werde an der abgesperrten Straße Beweismaterial aus einer Wohnung gesichert. Bei einem weiteren Polizeieinsatz in einem anderen Wohngebäude auf der anderen Seite des Tatorts seien angeblich zwei Menschen festgenommen worden, berichtete ein Reporter des Senders. 

Mark Rutte spricht von „Anschlag“

Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte spricht nach den Schüssen von einem „Anschlag“. Rutte schloss am Montag in einer kurzen Pressekonferenz einen terroristischen Hintergrund nicht aus.  

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