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Vermisste Maria H.: Sie bricht erstmals ihr Schweigen: „Er war eine Vaterfigur für mich“

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 12.11.2018 BUNTE.de Redaktion
Vermisste Maria H.: Sie bricht erstmals ihr Schweigen: „Er war eine Vaterfigur für mich“ © Bereitgestellt von BUNTE.de Vermisste Maria H.: Sie bricht erstmals ihr Schweigen: „Er war eine Vaterfigur für mich“

Der Fall der vermissten Maria H. hat in den letzten Monaten zahlreiche Fragen aufgeworfen, was es mit dem Verschwinden der damals 13-Jährigen auf sich hatte. Seit ihrer Rückkehr im August kommen immer mehr Details ans Licht. In einem Interview bricht sie nun erstmals ihr Schweigen.

2013 hatte Maria H. (18) aus Freiburg im Breisgau den Elektriker Bernhard H. (58) in einem Internet-Chat für Kinder und Jugendliche kennengelernt. Der 58-Jährige behauptete im Netz unter dem Namen „Karlchen“, 15 Jahre alt zu sein und erschlich sich Marias Vertrauen.

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Obgleich Bernhard H. ihr später sein wahres Alter verriet, gingen die beiden eine Beziehung ein. Schließlich flohen sie spurlos nach Italien. Der Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen. Nun ist das Mädchen zurück und erzählt im Interview mit einem RTL-Reporter zum ersten Mal öffentlich die wahren Hintergründe ihres Verschwindens. Unter anderem auch, in welcher Beziehung sie zu Bernhard H. stand.

Er war wie eine Vaterfigur

Wie "rtl.de" berichtet, verrät Maria H. den Grund, warum sie nicht schon eher nach Deutschland zurückgekommen sei: „Wenn ich nach Deutschland komme, bevor ich 18 bin, kommt er ins Gefängnis für mindestens 15 Jahre und ich komme ins Heim. Und alle Probleme, vor denen ich damals weggelaufen bin, sind dann noch größer. Und diesmal stehe ich alleine da.“ Weiter gesteht Maria, welchen Einfluss Bernhard H. im Laufe der letzten fünf Jahre auf sie hatte. „Was er gesagt hat, war für mich die eine Wahrheit. Ich hab' gar nicht versucht, das zu hinterfragen“, erzählte sie dem RTL-Reporter weiter.

Vor allem über die Beziehung zwischen den beiden war in den Medien viel spekuliert worden. Das Verhältnis zu dem 40 Jahre älteren Mann bringt Maria wie folgt auf einen Nenner: „Im Nachhinein denke ich, dass er eine Vaterfigur für mich war. Er war der, zu dem ich konnte, wenn ich Probleme hatte, mit dem ich reden konnte.“

Ihre Geschichte hatte Risse

Mit großer Aufmerksamkeit hatten die Medien Marias Aussagen in den letzten Monaten verfolgt. Anfänglich gab sie der Polizei falsche Angaben über die Hintergründe ihres Verschwindens. Unter anderem hatte sie behauptet, alleine nach Italien geflohen zu sein. Doch ihre Geschichte bekam immer mehr Risse. Inzwischen kommen immer mehr Details ans Licht, die das Verschwinden der beiden erklären.

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