Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Waldbrände in Kalifornien schlagen Tausende in die Flucht

dpa-Logodpa 09.11.2018 dpa
Im Ort Paradise steht ein Gebäude lichterloh in Flammen. © Foto: Noah Berger/AP Im Ort Paradise steht ein Gebäude lichterloh in Flammen.

Es seien Menschen verletzt worden, auch Feuerwehrmänner, wie der Sender CNN berichtete. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor.

Das Feuer war den Berichten zufolge binnen weniger Stunden auf eine Fläche von über 70 Quadratkilometer angewachsen. Es breite sich auch wegen des Windes weiter aus. Vor allem in der Kleinstadt Paradise habe das Feuer schwere Schäden angerichtet. «Es hat die Stadt zerstört», zitierte die «Los Angeles Times» einen Sprecher der örtlichen Feuerwehr. In der 27.000-Einwohner-Stadt seien mindestens 1000 Bauten zerstört worden.

Vize-Gouverneur Gavin Newsom rief für den Bezirk Butte County den Notstand aus, um auf diese Weise schnell Hilfe zu mobilisieren. Das Feuer bewege sich sehr schnell von einem eher abgelegenen in besiedeltes Gebiet, sagte der zuständige Sheriff Kory Hones. Es sei noch immer «sehr aktiv». In mehreren Kirchen und großen Hallen fanden Menschen laut US-Medien Zuflucht.

Lesen Sie auch: 

Experten rufen vor UN-Klimakonferenz zu entschiedenem Handeln auf

«Das ist ein sehr gefährliches Feuer», schrieb Kaliforniens Feuerbehörde CalFire auf Twitter. Die Behörden forderten Menschen in mehreren Städten des Westküstenstaates auf, ihre Häuser zu verlassen. Auch die US-Schauspielerin Alyssa Milano musste nach eigenen Angaben ihr Haus verlassen. Sie sei samt Kindern und Hunden geflohen, wie sie auf Twitter schrieb.

Auch im Süden des Bundesstaates, im Bezirk Ventura County, seien Waldbrände ausgebrochen, schrieb die «Los Angeles Times». Bei anhaltend sommerlichen Temperaturen und Trockenheit ist die Feuergefahr an der US-Westküste hoch. In diesem Sommer wüteten zahlreiche Großbrände, darunter auch in der Nähe des berühmten Yosemite-Nationalparks. Das bei Touristen beliebte Yosemite-Tal war wegen starker Rauchentwicklung für Besucher wochenlang gesperrt.

Mehr auf MSN: 

NÄCHSTES
NÄCHSTES
| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon