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Wasserleck: Reaktor in Flamanville heruntergefahren

Neue Züricher Zeitung-Logo Neue Züricher Zeitung 20.03.2017
Reaktor in Flamanville © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Reaktor in Flamanville
Das Atomkraftwerk Flamanville produziert derzeit keinen Strom mehr. Grund ist ein Wasserleck im Reaktor 2. Der andere Reaktor war schon Anfang Februar nach einer Detonation heruntergefahren worden.

(afp) Wegen eines Wasserlecks ist ein Reaktor im nordfranzösischen Atomkraftwerk Flamanville heruntergefahren worden. Reaktor 2 wurde am Montagmorgen abgeschaltet, nachdem das Wasserleck im nicht-atomaren Bereich entdeckt worden war, wie der AKW-Betreiber EDF mitteilte.

Detonation und Feuer im Februar

Damit produziert Flamanville derzeit keinen Strom mehr: Der andere Reaktor des am Ärmelkanal gelegenen Atomkraftwerks war Anfang Februar nach einer Detonation und einem Feuer im Maschinenraum heruntergefahren worden.

Zum Vorfall vom Montag erklärte EDF, Techniker würden nach der Fehlerursache suchen und den Wasserkreislauf reparieren. Es könne noch nicht gesagt werden, wann Reaktor 2 wieder in Betrieb gehen könne. Der nach der Detonation im Februar abgeschaltete Reaktor 1 soll Ende März wieder hochgefahren werden.

Dritter Reaktor soll 2018 in Betrieb gehen

Das Atomkraftwerk Flamanville liegt in der Normandie am Ärmelkanal, rund 25 Kilometer von der Hafenstadt Cherbourg entfernt. In dem AKW stehen zwei Atomreaktoren, die 1985 und 1986 ans Netz gingen.

Ein dritter wird dort gebaut. Er soll Ende 2018 in Betrieb gehen. Beim Bau dieses sogenannten EPR-Reaktors ist es zu grossen Schwierigkeiten und Verzögerungen gekommen, die Kosten sind explodiert.

Zwischenfall in Atomkraftwerk
Entwarnung nach Explosion in AKW Flamanville

von 2017-02-09T10:50:00.000Z
Bei einer Explosion in einem französischen Kernkraftwerk bei Flamanville sind mehrere Personen verletzt worden. Es besteht laut den Behörden keine nukleare Gefahr für die Bevölkerung.
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