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Wohngruppenbetreiber in Niedersachsen sollen Bewohnerinnen missbraucht haben

AFP-LogoAFP 15.03.2019
Blaulicht der Polizei: In einer Wohngruppe in Raum Gifhorn in Niedersachsen sollen über Jahre hinweg Bewohnerinnen sexuell missbraucht und misshandelt worden sein. Wie die Staatsanwaltschaft Hildesheim erklärte, sitzt das die Gruppe betreuende Ehepaar in Untersuchungshaft. © Bereitgestellt von AFP In einer Wohngruppe in Raum Gifhorn in Niedersachsen sollen über Jahre hinweg Bewohnerinnen sexuell missbraucht und misshandelt worden sein. Wie die Staatsanwaltschaft Hildesheim erklärte, sitzt das die Gruppe betreuende Ehepaar in Untersuchungshaft.

In einer Wohngruppe für hilfsbedürftige Menschen in Raum Gifhorn in Niedersachsen sollen Bewohnerinnen über Jahre hinweg sexuell missbraucht und misshandelt worden sein. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hildesheim vom Freitag sitzt das Ehepaar, das die Wohngruppe betreute, wegen der Vorwürfe in Untersuchungshaft. Der Mann soll in elf Fällen Kinder missbraucht haben, seiner Frau wird Misshandlung von Schutzbefohlenen vorgeworfen.

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Die Ermittlungen wurden nach Angaben der Ermittler im Januar durch die Anzeige einer ehemaligen Bewohnerin der Wohngruppe ausgelöst. Bei Durchsuchungen fanden sich demnach Beweismittel wie Datenträger, die den Verdacht untermauern. Das Ehepaar leitete die Wohngruppe seit etwa 25 Jahren. Die Polizei richtete eine Sonderkommission ein. Sie soll alle früheren Bewohner der Gruppe identifizieren und befragen.

Es sei nicht auszuschließen, dass die Ermittlungen Hinweise auf weitere Verbrechen zu Tage förderten, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die aktuell im Raum stehenden Taten ereigneten sich demnach von 1998 bis 2007. Bei den Durchsuchungen wurden Speichermedien mit einem Volumen von mehr als 90 Terabyte beschlagnahmt. Die Auswertung aller Beweismittel werde voraussichtlich Monate dauern, hieß es weiter.

Weitere Einzelheiten teilten die Ermittler zunächst nicht mit. Dabei verwiesen sie zur Begründung auch auf das Alter der mutmaßlichen Opfer. Sie seien zur Tatzeit überwiegend noch im Kindesalter gewesen.

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