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18 Tote bei US-Luftangriff in Somalia

dw.com-Logo dw.com 23.09.2018 dw.com

Provided by Deutsche Welle © Imago/ZUMA Press/S. Price Provided by Deutsche Welle

Somalia kommt nicht zur Ruhe. Bei einem Luftangriff haben US-Streitkräfte mindestens 18 mutmaßliche Kämpfer der islamistischen Al-Shabaab-Terrormiliz getötet. In der Hauptstadt Mogadischu explodierten zwei Autobomben.

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Die Attacke fand am Freitag rund 50 Kilometer nordwestlich der Hafenstadt Kismayo (Artikelbild) statt und wurde von einheimischen Kräften unterstützt, wie das Afrikakommando des US-Militärs mitteilte. Nach US-Angaben handelte es sich um "Selbstverteidigung", um einen Angriff der Extremisten zurückzuschlagen. Es seien keine Zivilisten zu Schaden gekommen, ebenso wenig wie US-Soldaten oder einheimische Sicherheitskräfte.

Am Samstag sind in der Hauptstadt Somalias zwei Autobomben explodiert - zwei Menschen wurden verletzt. Bislang ist unklar, wer für die Attentate verantwortlich ist. Allerdings hat in der Vergangenheit die Terrormiliz Al-Shabaab oft die Verantwortung für Autobomben übernommen.

Al-Shabaab, deren Name auf Arabisch "Die Jugend" bedeutet, kämpfen um die Vorherrschaft in der Region am Horn von Afrika. Sie wollen einen sogenannten Gottesstaat errichten. Die sunnitische Gruppe hat Verbindungen zum Terrornetz Al-Kaida und kooperiert mit Boko Haram in Nigeria. Anschlagsziele sind oft Supermärkte, Restaurants oder Hotels sowie Einrichtungen des Militärs oder Polizeiwachen. Die USA und eine rund 20.000 Mann starke Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützen die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen Al-Shabaab.

nob/kle (rtr,dpa)

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