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AfD jetzt stärkste Partei in Ostdeutschland

WELT-Logo WELT 21.04.2019
Plenarsaal des Brandenburger Landtages: Im September wird ein neues Parlament gewählt Quelle: dpa/Ralf Hirschberger © dpa/Ralf Hirschberger Plenarsaal des Brandenburger Landtages: Im September wird ein neues Parlament gewählt Quelle: dpa/Ralf Hirschberger

Wenige Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg ist die AfD in Ostdeutschland die stärkste Partei, berichtete die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Emnid.

Sie kommt laut „Sonntagstrend“ auf 23 Prozent, gefolgt von der Union mit 22 und der Linken mit 18 Prozent. Die SPD erreicht 14 Prozent, die Grünen zwölf und die FDP fünf Prozent.

Im Westen zeigt sich ein anderes Bild. Die Union würde 29 Prozent der Wählerstimmen erhalten. Dahinter liegen die Grünen mit 20 Prozent und die SPD mit 19 Prozent. Die AfD kommt im Westen auf 11 Prozent, die FDP auf neun und die Linke auf sieben Prozent.

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Bundesweit haben CDU und CSU in der Wählergunst verloren. Die Union kommt laut „Sonntagstrend“ nur noch auf 28 Prozent und damit erhält zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Das ist der schlechteste Wert des Jahres.

SPD-Krise in Brandenburg

Die Grünen legen demnach zwei Punkte zu und kommen auf 19 Prozent. Die SPD gewinnt einen Punkt auf 18 Prozent. Auch die AfD legt einen Punkt auf 13 Prozent zu. Die Linke bleibt unverändert bei neun Prozent – die FDP verliert einen Punkt und fällt auf acht Prozent.

In der diese Woche veröffentlichten Umfrage von Infratest Dimap schafft es die Union ebenfalls nicht über die 30-Prozent-Marke und liegt hier bei 29 Prozent. Die Grünen kommen auf 21 Prozent, die SPD nur auf 16 Prozent. Die AfD hat 13 Prozent. Mit jeweils acht Prozent liegen FDP und Linke gleich auf.

Befragt wurden für den „Sonntagstrend“ insgesamt 2709 Menschen im Zeitraum vom 11. bis zum 17. April 2019. Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“

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