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AfD-Politiker bemühen sich nach Petry-Verzicht um Geschlossenheit

Reuters-Logo Reuters 20.04.2017

Nach dem Verzicht von AfD-Chefin Frauke Petry auf die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl bemüht sich die Partei um Geschlossenheit.

AfD-Politiker bemühen sich nach Petry-Verzicht um Geschlossenheit © REUTERS/Axel Schmidt - RTS123NE AfD-Politiker bemühen sich nach Petry-Verzicht um Geschlossenheit

"Ich hoffe, dass der Parteitag seinen einigenden Effekt hat", sagte der baden-württembergische Landessprecher Marc Jongen am Donnerstag im SWR aktuell. Der Berliner AfD-Landeschef Georg Pazderski äußerte Verständnis für Petrys Schritt. Er unterstütze ihre Forderung, dass die AfD koalitionsfähig werden müsse, sagte Pazderski im RBB-Inforadio. Den entsprechenden Antrag auf dem Bundesparteitag am Wochenende werde er mittragen. Auch der AfD-Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt, Andre Poggenburg, zeigte sich überzeugt, dass Petry trotz des Verzichts auf eine Spitzenkandidatur weiter eine wichtige Rolle in der Partei spielen werde. Als Bundesvorsitzende werde sie den Bundestagswahlkampf maßgeblich mit anführen, sagte er im ARD-Morgenmagazin.

Die 41-Jährige hatte am Mittwoch ihren Verzicht auf eine Spitzenkandidatur mit den seit Monaten anhaltenden innerparteilichen Streitigkeiten begründet. Petry hatte die 600 AfD-Delegierten aufgerufen, beim Parteitag am Wochenende in Köln eine Grundsatz-Entscheidung über den künftigen Kurs zu treffen. In Umfragen landete die rechtspopulistische Partei zuletzt zwischen acht und zehn Prozent.

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