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Amthor fordert aktive Auseinandersetzung mit der AfD

WELT-Logo WELT 16.03.2019

„Man sollte die AfD nicht unnötig groß reden“: CDU-Politiker Philipp Amthor warnt davor, die rechtspopulistische Partei zu ignorieren, sondern ihren Zuspruch besser zu verstehen. Das „verbindende Band“ seien Ablehnung und Protest.

Amthor, der zweitjüngste Abgeordnete des Bundestages, wurde 2018 durch eine Rede gegen die AfD bekannt Quelle: dpa/AFP/Archiv © dpa/AFP/Archiv Amthor, der zweitjüngste Abgeordnete des Bundestages, wurde 2018 durch eine Rede gegen die AfD bekannt Quelle: dpa/AFP/Archiv

Der CDU-Innenpolitiker Philipp Amthor hat eine aktive Auseinandersetzung mit der Alternative für Deutschland (AfD) gefordert. „Probleme werden nicht dadurch kleiner, dass man sie ignoriert“, sagte Amthor der Nachrichtenagentur AFP. „Aber man sollte die AfD auch nicht unnötig groß reden.“

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Er habe während des Bundestagswahlkampfs 2017 in seinem Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern mit seinem Team an 15.000 Haustüren geklingelt, berichtete der heute 26-Jährige. Die Leute hätten ihm dabei häufig gesagt, „dass sie auch nicht glauben, dass die AfD ihre Probleme löst, aber dass sie von den etablierten Parteien enttäuscht sind“.

Es sei wichtig, „dass man den Ursachen der Enttäuschung auf den Grund geht und durch gute Politik überzeugt“, sagte Amthor. Das „verbindende Band“ der AfD seien vor allem Ablehnung und Protest. Die Tatsache, dass die rechtspopulistische Partei eine „desolate Führung“ habe, interessiere ihre Wähler kaum, fügte der CDU-Politiker hinzu und forderte: „Wir müssen auch Wähler der AfD davon überzeugen, dass wir die besseren Lösungen anbieten“.

Der zweitjüngste Abgeordnete des Bundestages wurde unter anderem durch eine Rede im Februar 2018 bekannt, in der der Jurist einen Antrag der AfD auf ein Burkaverbot rhetorisch zerpflückte. Der Auftritt wurde in den sozialen Medien massenhaft geklickt und vielfach gelobt.

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