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Anti-Trump-Proteste in Washington

dw.com-Logo dw.com vor 6 Tagen dw.com

Gegenwind für US-Präsident Trump: Tausende Menschen beteiligten sich an Protesten gegen ihn. Dabei ging es vor allem um seine Kandidatin für den Obersten Gerichtshof, Amy Coney Barrett, die als erzkonsverativ gilt.

Provided by Deutsche Welle © Michael McCoy/Reuters Provided by Deutsche Welle

In der US-Hauptstadt Washington starteten die Teilnehmer ihren Protestmarsch nahe dem Weißen Haus. Weitere Märsche gab es den Organisatoren zufolge in allen Bundesstaaten. An den Kundgebungen beteiligten sich vor allem Frauen.

Neuauflage des "Women's March"

Die Proteste waren inspiriert vom erstem "Women's March" nach Donalds Trumps Amtseinführung 2017. Damals hatten mehr als drei Millionen Menschen teilgenommen. Diesmal kamen wegen der Corona-Pandemie deutlich weniger Menschen. In Agenturberichten ist von einigen tausend Kundgebungsteilnehmern die Rede.

Es ging nicht nur um Trumps Wunsch-Kandidatin für den Supreme Court, sondern auch um das Thema Frauenrechte © Michael McCoy/Reuters Es ging nicht nur um Trumps Wunsch-Kandidatin für den Supreme Court, sondern auch um das Thema Frauenrechte


Video: Tausende Amerikaner protestieren gegen Trumps Kandidatin für Supreme Court (Reuters)

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Wie beim Protestzug vor drei Jahren trugen viele Teilnehmerinnen den sogenannten Pussy Hat, in Anspielung auf Trumps Äußerung, dank seiner Berühmtheit könne er Frauen jederzeit in den Schritt fassen. Viele trugen auch wie ihr Vorbild, die verstorbene linksliberale Oberste Richterin Ruth Bader Ginsburg, einen weißen Kragen. Trump will Ginsburg noch vor der Präsidentenwahl am 3. November am Supreme Court durch die als erzkonservativ eingestufte Amy Coney Barrett ersetzen.

Viele Demonstranten sagten, sie seien wütend, weil Trumps Republikaner bereit seien, Barrett noch kurz vor der Präsidenten-Wahl am 3. November in den Kreis der höchsten US-Richter zu wählen. Dabei hätten die Republikaner Trumps demokratischen Vorgänger Barack Obama sechs Monate vor der Wahl 2016 die Nominierung eines Kandidaten für den Supreme Court verweigert. Damals habe es geheißen, der Nachfolger solle über die Personalie bestimmen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass dieses Argument nun auf einmal nicht mehr gelten solle.

haz/ml (rtr, afp, ap)

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