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Anwalt lehnt "Deal" für Julian Assange ab

Swyrl.tv-Logo Swyrl.tv vor 4 Tagen Jan Treber

Seine Zunkunft ist weiter ungewiss: Seit sechs Jahren lebt Julian Assange in der Botschaft Ecuadors in London. © Jack Taylor/Getty Images Seine Zunkunft ist weiter ungewiss: Seit sechs Jahren lebt Julian Assange in der Botschaft Ecuadors in London.

Der Anwalt von Julian Assange hat Absprachen über einen "Deal" zurückgewiesen, wonach der Wikileaks-Aktivist die Botschaft Ecuadors in London verlassen könne, weil ihm keine Todesstrafe mehr drohe.

Seit sechs Jahren lebt Wikileaks-Aktivist Julian Assange in der Botschaft Ecuadors in London. Das Land will ihn dort jedoch schon lange nicht mehr haben - nun hat die Regierung auch einen Grund: Assange drohe nämlich keine Auslieferung in die USA und daher auch keine Lebensgefahr. Der Anwalt Assanges hat entsprechenden Plänen jedoch eine Absage erteilt: Nur weil die Todesstrafe von Tisch sei, bedeute dies nicht, dass ihm keine Strafverfolgung mehr drohe, zitierte die britische Zeitung "The Telegraph" Rechtsanwalt Barry Pollack.

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Zuvor hatte sich Ecuadors Präsident Lenín Moreno in einem Radiointerview zu dem Fall geäußert. Assange könne die Botschaft ohne Lebensgefahr verlassen, schließlich habe die britische Regierung zugesichert, dass der Aktivist aus gesetzlichen Gründen nicht in ein Land ausgeliefert werden darf, in dem ihm die Todesstrafe drohe, sagte Moreno und fügt hinzu: "Nun ist der Weg frei, dass Assange die Botschaft verlässt". Wikileaks erklärte auf Twitter, das Angebot sei gar kein "Deal". Schließlich sei es gängige Praxis, dass sich EU-Staaten vor einer Auslieferung den Verzicht auf die Todesstrafe zusichern lassen.

Assange hatte sich 2012 in die Botschaft Ecuadors geflüchtet, da schwedische Behörden wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn ermittelten. Die Ermittlungen wurden zwar eingestellt, Assange fürchtet dennoch die Auslieferung in die USA und ein Verfahren wegen Geheimnisverrats.

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