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Bundeswehr ermittelt wegen rechtsextremer Chats gegen 26 Soldaten

WELT-Logo WELT 27.11.2020
ARCHIV - 09.06.2018, Sachsen, Dresden: Die Fahne von Deutschland ist auf der Uniform eines Soldaten aufgenäht, aufgenommen beim Tag der Bundeswehr. (zu dpa "Kabinett beschließt Entschädigung für homosexuelle Soldaten") Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: dpa/Monika Skolimowska © dpa/Monika Skolimowska ARCHIV - 09.06.2018, Sachsen, Dresden: Die Fahne von Deutschland ist auf der Uniform eines Soldaten aufgenäht, aufgenommen beim Tag der Bundeswehr. (zu dpa "Kabinett beschließt Entschädigung für homosexuelle Soldaten") Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: dpa/Monika Skolimowska

Die Bundeswehr ermittelt wegen des Verdachts des politisch und extremistisch motivierten Fehlverhaltens von Soldaten der Panzerlehrbrigade 9. Es soll sich um eine Chatgruppe von 16 Unteroffizieren und zehn Mannschaftsdienstgraden handeln, heißt es in einer Unterrichtung der Obleute im Bundestag durch das Verteidigungsministerium. Sie sollen sich über Gewaltverherrlichung, Pornografie, Antisemitismus und Rechtsextremismus ausgetauscht haben. Das Schreiben liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

Zuvor hatten „Business Insider“ und der „Spiegel“ über den Fall berichtet.

Sofort nach Bekanntwerden der Vorgänge hätten die Vorgesetzten die erforderlichen disziplinarischen Ermittlungen eingeleitet. Dabei seien die zuständigen Wehrdisziplinar- und Staatsanwaltschaften sowie der Militärische Abschirmdienst (MAD) eingebunden worden. Demnach wurde bislang drei Soldaten das Tragen der Uniform und das Ausüben des Dienstes verboten. Viele der unter Verdacht stehenden Soldaten gehören dem Schreiben zufolge dem Versorgungsbataillon 141 im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge an.

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