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Durchsuchungen im Norden: „Nordadler“: Razzia gegen Rechtsextremisten

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 17.04.2018
Spezialeinsatzkräfte der Polizei © dpa Spezialeinsatzkräfte der Polizei

Am Dienstagmorgen hat die Bundesanwaltschaft damit begonnen, die Wohnungen von vier Terrorverdächtigen in Norddeutschland zu durchsuchen. Sie stehen unter Verdacht eine „rechtsterroristische  Vereinigung“ gegründet und sich an ihr beteiligt zu haben, heißt es in einer Erklärung.

Die Wohnungen der Verdächtigen befinden sich in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. Außerdem werde eine Wohnung in Thüringen durchsucht, deren Besitzer allerdings nicht im direkten Verdacht stehe.

Spezialeinsatzkräfte der Landeskriminalämter führen die Durchsuchungen aus – Festnahmen gebe es bisher allerdings nicht. Vorgeworfen wird den Verdächtigen, sich spätestens Anfang 2017 unter dem Namen „Nordadler“ zusammengeschlossen zu haben, um den Nationalsozialismus in Deutschland wiedererstarken zu lassen.

Die Mitglieder der Gruppe zogen Anschläge auf politische Gegner in Erwägung, nähere Planungen hätte es aber noch nicht gegeben, so der Vorwurf. Außerdem hätten sie sich bemüht Waffen, Munition und Baumaterial für Brand- und Sprengvorrichtungen zu beschaffen.

Die weiteren Ermittlungen hat das Landeskriminalamt Niedersachsen übernommen.

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