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Ermittlungen gegen Bremer AfD-Chef Magnitz

SZ.de-Logo SZ.de vor 4 Tagen SZ.de/dpa/dit
AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz. © AP AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz.

• Auslöser für das Verfahren gegen Magnitz sei eine Strafanzeige aus dem Dezember vergangenen Jahres, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

• Inhaltlich gehe es um Parteigelder, sagte er, ohne weitere Details zu nennen.

Die Staatsanwaltschaft Bremen ermittelt wegen des Verdachts der Untreue gegen den Bremer AfD-Chef Frank Magnitz. Auslöser für das Verfahren gegen den Bundestagsabgeordneten sei eine Strafanzeige aus dem Dezember vergangenen Jahres, sagte Frank Passade, der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Inhaltlich gehe es um Parteigelder, sagte er, ohne weitere Details zu nennen.

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Die Staatsanwaltschaft habe den Bundestag über die Ermittlungen gegen Magnitz informiert. Innerhalb der Frist von 48 Stunden habe das Parlament die Immunität des Abgeordneten nicht wieder hergestellt, erläuterte Passade. "Dadurch ist ein ordnungsgemäßes Verfahren möglich." Gegenüber dem Regionalmagazin "buten un binnen" wies Magnitz die Vorwürfe zurück und vermutete parteiinterne Gegner hinter der Anzeige.

Demnach soll es um zwei Überweisungen privater Natur gehen, die Magnitz in seiner Funktion als AfD-Landesvorsitzender mit Parteigeldern getätigt haben soll. Magnitz erklärte, es handle sich um zwei Rechnungen der Partei, die im Zuge der Neuauszählungen der Stimmen zur vergangenen Bürgerschaftswahl gestellt wurden.

Magnitz steht derzeit wegen einer Attacke gegen ihn in den Schlagzeilen. Am Montagabend wurde er schwer verletzt, als ihn ein Unbekannter mit einem Schlag in den Rücken zu Fall brachte. Der Täter gehörte zu einer Gruppe von drei Männern, die direkt nach Magnitz' Sturz flüchteten.

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