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Facebook löscht Fake-Profile aus Russland

AFP-LogoAFP 17.01.2019
Facebook löscht gefälschte Konten aus Russland: Das Onlinenetzwerk Facebook hat nach eigenen Angaben zahlreiche aus Russland stammende Fake-Profile gelöscht. "Viele Seiten, Gruppen und Zugänge" aus Russland seien "fiktiv" und würden deshalb gesperrt, erklärte der Facebook-Chef für Cybersicherheit, Nathaniel Gleicher. © Bereitgestellt von AFP Das Onlinenetzwerk Facebook hat nach eigenen Angaben zahlreiche aus Russland stammende Fake-Profile gelöscht. "Viele Seiten, Gruppen und Zugänge" aus Russland seien "fiktiv" und würden deshalb gesperrt, erklärte der Facebook-Chef für Cybersicherheit, Nathaniel Gleicher.

Das Onlinenetzwerk Facebook hat nach eigenen Angaben zahlreiche in Russland angelegte Fake-Profile gelöscht. "Viele Seiten, Gruppen und Zugänge" aus Russland seien "fiktiv" und würden deshalb gesperrt, erklärte der Facebook-Chef für Cybersicherheit, Nathaniel Gleicher, am Donnerstag in einem Blog-Beitrag. Auch Profile bei Facebooks Tochterunternehmen Instagram seien gelöscht worden. Es gehe darum, "Manipulationen" zu unterbinden.

Konkret verwies Gleicher auf zwei angeblich von Russland aus gelenkte Vorgänge. In einem Fall seien mehrere Länder betroffen gewesen, in dem anderen Fall habe die Ukraine im Fokus gestanden. In beiden Fällen seien "ähnliche Taktiken verwendet worden, indem Netzwerke aus Konten geschaffen wurden, um die anderen zur ihrer Identität und ihrem Tun in die Irre zu führen".

Die russische Nachrichtenagentur Sputnik erklärte, dass 364 mit ihr verbundene Seiten bei Facebook von den Sperrungen betroffen seien. Sputnik prangerte eine "ohne Zweifel rein politische Entscheidung" sowie "Zensur" an.

Seit der US-Präsidentschaftswahl 2016 stehen die Online-Netzwerke unter verstärktem Druck: Die US-Geheimdienste gehen davon aus, dass Russland eine koordinierte Manipulationskampagne zur Beeinflussung der Wahl führte - auch über die sozialen Netzwerke. Russland soll sich damals zugunsten des späteren Wahlsiegers Donald Trump eingemischt haben. Facebook geht nach eigenen Angaben inzwischen verstärkt gegen Manipulationsversuche vor.

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