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FOKUS 1-Johnson vor Wahl am Donnerstag vorne - Vorsprung schmilzt aber

Reuters-Logo Reuters 08.12.2019
Boris Johnson (Foto: REUTERS/Toby Melville/Pool) © Reuters Boris Johnson (Foto: REUTERS/Toby Melville/Pool)

* Premier: Brexit ist kritischer Moment für Großbritannien

* Johnson verspricht EU-Austritt Ende Januar

* Er will zudem die Zuwanderung begrenzen (neu: mehr Johnson)

London, 08. Dez (Reuters) - Großbritanniens Premierminister Boris Johnson liegt vor der Parlamentswahl in Umfragen nicht mehr ganz so deutlich vorne. Auf die Frage, ob ihn dies nervös mache, sagte der konservative Politiker am Wochenende: "Natürlich, wir kämpfen schließlich um jede Stimme. Ich denke, dass dies ein kritischer Moment für unser Land ist." In vier am Samstag veröffentlichten Umfragen führen die Konservativen acht bis 15 Prozentpunkte vor der größten Oppositionspartei Labour mit ihrem Spitzenkandidaten Jeremy Corbyn.

Am Donnerstag können die Briten ihre Stimme abgeben. Die Wahllokale öffnen am Morgen und schließen erst am späten Abend. Die Konservativen seien weiter Favorit, aber nicht so weit vorne, dass ihr Sieg angesichts des Mehrheitswahlrechts garantiert sei, sagte der Meinungsforscher John Curtice der BBC. Beim Brexit-Referendum 2016 und den vorgezogenen Neuwahlen 2017 lagen viele Umfragen weit daneben.

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Johnson sagte dem Sender Sky, der britische EU-Austritt sei eine radikale Veränderung für das Land. "Der Brexit ist unabdingbar - es kann nicht vorangehen ohne den Brexit." Johnson hat zuletzt keine Mehrheit für einen geordneten EU-Austritt im Unterhaus zustandegebracht. Anders als zunächst versprochen, wurde der Brexit-Termin erneut verschoben - auf den 31. Januar 2020. Johnson sagte, er werde den Brexit über die Bühne bringen, sollte er die Mehrheit der 650 Sitze im Parlament bekommen.

Im Falle eines Wahlsiegs hat Johnson zudem eine Verringerung der Zuwanderung versprochen. "Die Zahlen werden sinken, da ich in der Lage bin, das System in diese Richtung zu steuern", sagte er Sky News. Johnson will ein Punktesystem zur Steuerung der Immigration einführen. Er will nach eigenen Worten vor allem die Einwanderung nicht ausgebildeter Menschen zurückdrängen.

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