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Gröhe fordert globale Zusammenarbeit gegen Gesundheitsgefahren

Reuters-Logo Reuters vor 6 Tagen

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe appelliert an die G20-Staaten, sich gemeinsam stärker auf globale Gesundheitsgefahren vorzubereiten.

"Nur wenn wir gemeinsam und abgestimmt handeln, können wir die gesundheitliche Versorgung der Menschen in unseren Ländern insgesamt verbessern", sagte Gröhe am Freitag in Berlin zum Auftakt der ersten G20-Gesundheitsministerkonferenz. Wer seine Bevölkerung schützen wolle, dürfe sich nicht abschotten, sondern müsse verstärkt zusammenarbeiten. "Wir müssen die Welt heute besser auf kommende Gesundheitsrisiken von morgen vorbereiten", mahnte er. Es sei zwar ungewiss, wann die nächste weltweite Gesundheitskrise auftrete und welche Ausmaße sie haben werde. Aber: "Die nächste Gesundheitskrise mit globalen Auswirkungen wird kommen."

© REUTERS/Fabrizio Bensch

Gemeinsam mit WHO und Weltbank wollen die Minister den Ernstfall eines grenzüberschreitenden Krankheitsausbruchs erproben. Angenommen wird dabei eine tödliche Krankheit, die sich über die Atemwege überträgt. Gröhe sagte, dabei solle ausgelotet werden, wie gut die Lehren aus der Ebola-Krise in Westafrika gezogen worden seien.

Einen weiteren Schwerpunkt der Konferenz bildet der Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen. Hierbei gehe es um einen sparsamen und sachgerechten Einsatz dieser Mittel, sagte Gröhe. Es müssten außerdem mehr Anstrengungen unternommen werden, um die Entwicklung neuer Antibiotika zu fördern. Dazu seien eine stärkere internationale Abstimmung der Forschung in diesem Bereich sowie Anreize notwendig, die mit einem sparsamen Verbrauch einhergehen müssten.

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