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Hitlergruß und Holocaustleugnung am Rande von Merkel-Besuch

WELT-Logo WELT 16.07.2019
In Sachsen ist die CDU in Umfragen mit der AfD gleichauf. Eine Koalition schließt die Union allerdings aus. Als Kanzlerin Merkel in Görlitz und Dresden für ihre Partei wirbt, wird sie nicht nur freundlich empfangen. Quelle: WELT/ Andreas Büttner und Ann-Kathrin Löhnwitz © WELT/ Andreas Büttner und Ann-Kathrin Löhnwitz In Sachsen ist die CDU in Umfragen mit der AfD gleichauf. Eine Koalition schließt die Union allerdings aus. Als Kanzlerin Merkel in Görlitz und Dresden für ihre Partei wirbt, wird sie nicht nur freundlich empfangen. Quelle: WELT/ Andreas Büttner und Ann-Kathrin Löhnwitz

Die Polizei hat bei einer Demonstration des fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses anlässlich eines Besuches von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegen drei Teilnehmer Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ein 20-Jähriger habe einen Medienvertreter am Montag mit einer Plastikflasche beworfen, teilte die Dresdener Polizei mit. Gegen den Mann werde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Ein weiterer Demonstrant habe den Hitlergruß gezeigt. Gegen den 31-Jährigen wurde demnach ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Im Anschluss der Demonstration habe ein 48-Jähriger im Gespräch mit Gegendemonstranten laut Polizei offenbar den Holocaust geleugnet. Der Mann wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen, gegen ihn werde wegen Volksverhetzung ermittelt.

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Am Montagabend hatten sich etwa 50 Teilnehmer von Pegida in Dresden versammelt. Sie schrien „Hau ab“ und „Merkel muss weg“ – Slogans, die Pegida-Demonstranten immer wieder bei Auftritten der Kanzlerin benutzen.

Pegida-Anführer Lutz Bachmann hatte eigens eine Spontandemonstration in der Nähe des Albertinums angemeldet, wo Merkel Ehrengast eines Netzwerktreffens von Frauen war. Insgesamt waren rund 300 Beamte im Einsatz. Merkels Besuch selbst verlief ohne Störungen.

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