Durch Nutzung dieses Diensts und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu.
Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Katalanische Polizei tötet Younes Aboyaaqoub nahe Barcelona

DIE WELT-Logo DIE WELT 22.08.2017
An image of suspect Younes Abouyaaq: Katalanische Polizei tötet Younes Aboyaaqoub nahe Barcelona © AP/Spanish Interior Ministry Katalanische Polizei tötet Younes Aboyaaqoub nahe Barcelona

Die Polizei hat den Haupttäter des Anschlags von Barcelona getötet. Der Marokkaner Younes Abouyaaquoub habe möglicherweise einen Sprengstoffgürtel getragen und sei in dem Ort Subirats niedergeschossen worden, teilte die katalanische Behörde am Montag per Twitter mit. 

Eine Anwohnerin soll laut der Tageszeitung "Vanguardia" die Polizei gerufen haben. Der Täter soll "Allahu akbar" geschrien haben, bevor er erschossen wurde, berichtet die Zeitung weiter.

Ein Roboter untersuche derzeit ob der Sprengstoffgürtel echt gewesen sei, twitterte die Polizei.

Younes Abouyaaquoub hat vergangene Woche den Lieferwagen auf die Flaniermeile Las Ramblas gelenkt und 13 Menschen getötet. Anschließend soll er einen Mann umgebracht haben, um an dessen Auto zu kommen. Danach entkam er und wurde europaweit gesucht.

Der Marokkaner gilt als Teil einer aus zwölf Mitgliedern bestehenden Zelle, die nach Erkenntnissen der Behörden mehrere Anschläge in Katalonien geplant haben soll. Fünf mutmaßliche Terroristen wurden in der Nacht auf Freitag in der Küstenort Cambrils von der Polizei erschossen. Sie waren in einem Wagen geflüchtet und hatten dabei Passanten angefahren. Eine Frau wurde getötet.

Auch eine Explosion in der Ortschaft Alcanar mit mindestens zwei Toten wird der Zelle zugeschrieben. In dem Haus sollen sie Anschläge vorbereitet haben. Die Polizei stellte 120 Gasflaschen sicher.

Mehr Informationen zu dem Terroranschlag von Barcelona finden Sie hier

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von DIE WELT

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon