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Macron will Wogen mit Italien glätten

AFP-LogoAFP 11.09.2019 afp.com
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will die Wogen mit Italien glätten: Er reist am 18. September nach Rom, um dort mit Präsident Sergio Mattarella und Regierungschef Giuseppe Conte zu sprechen. © Francois Mori Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will die Wogen mit Italien glätten: Er reist am 18. September nach Rom, um dort mit Präsident Sergio Mattarella und Regierungschef Giuseppe Conte zu sprechen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will die Wogen mit Italien glätten: Er reist am 18. September nach Rom, um dort mit Präsident Sergio Mattarella und Regierungschef Giuseppe Conte zu sprechen, wie der Elysée-Palast am Mittwoch mitteilte. Mit der bisherigen Regierungskoalition aus der rechtsradikalen Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung lag Macron monatelang im Streit.

Themen der Treffen mit Mattarella und Conte sind die Wirtschafts- und Flüchtlingspolitik, wie das Büro des französischen Präsidenten mitteilte. Auch der Brexit dürfte zur Sprache kommen.

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Besonders um die Flüchtlingsfrage hatte Macron mit der alten Regierung erbittert gestritten. Vorübergehend zog Frankreich im Februar sogar seinen Botschafter aus Rom ab, ein unter EU-Partnern beispielloser Vorgang.

Vorausgegangen waren scharfe Angriffe der damaligen italienischen Vize-Regierungschefs Matteo Salvini und Luigi Di Maio auf den französischen Präsidenten. So hatte der ultrarechte Innenminister Salvini Macron zum Rücktritt aufgefordert, weil er "gegen sein Volk" regiere. Macron warf Rom in der Flüchtlingspolitik "Zynismus" und "Verantwortungslosigkeit" vor und rief die Regierung auf, ihre Häfen für Rettungsschiffe zu öffnen.

Die neue Regierung unter dem Parteilosen Conte umfasst erneut die Fünf-Sterne-Bewegung sowie die sozialdemokratische PD. Fünf-Sterne-Chef Di Maio ist nun Außenminister.

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