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Mehrheit der Thüringer für Landtags-Auflösung

WELT-Logo WELT vor 4 Tagen
Der Bundestag debattiert die Folgen aus der Thüringen-Wahl. FDP-Chef Christian Lindner entschuldigt sich. In einer Arbeitsgruppe will seine Partei die Geschehnisse aufarbeiten. Quelle: WELT © WELT Der Bundestag debattiert die Folgen aus der Thüringen-Wahl. FDP-Chef Christian Lindner entschuldigt sich. In einer Arbeitsgruppe will seine Partei die Geschehnisse aufarbeiten. Quelle: WELT

Eine Mehrheit der Thüringer ist nach der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl einer Umfrage zufolge für eine Auflösung des Landtags. Demnach sind 57 Prozent der Befragten für Neuwahlen, wie aus einer repräsentativen Insa-Umfrage im Auftrag der Thüringer Zeitungen der Funke-Mediengruppe hervorgeht.

Fast jeder Dritte spricht sich dagegen für eine Wiederholung der Wahl zum Ministerpräsidenten aus.

FDP würde Einzug in den Landtag verpassen

Wären am kommenden Sonntag Landtagswahlen, wäre jeder Fünfte (20 Prozent) noch unschlüssig oder würde gar nicht wählen. Von denen, die sich für eine Partei entschieden, sprachen sich 40 Prozent für die Linke aus. Jeder Vierte (25 Prozent) würde bei der AfD sein Kreuz machen. Die FDP würde den Einzug in den Landtag mit 4 Prozent verpassen, die CDU käme auf 14 Prozent, die SPD auf 7 Prozent, die Grünen auf 6 Prozent. Weitere 4 Prozent entfielen auf sonstige Parteien. Für die Umfrage wurden zwischen dem 10. und 13. Februar 1044 Bürger befragt.

05.02.2020, Thüringen, Erfurt: Empörte Bürger demonstrieren vor der Staatskanzlei mit Transparenten gegen den neuen Ministerpräsidenten von Thüringen. Gut dreieinhalb Monate nach der Landtagswahl ist völlig überraschend und mit Stimmen der AfD der FDP-Politiker Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt worden. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa | Verwendung weltweit © Martin Schutt 05.02.2020, Thüringen, Erfurt: Empörte Bürger demonstrieren vor der Staatskanzlei mit Transparenten gegen den neuen Ministerpräsidenten von Thüringen. Gut dreieinhalb Monate nach der Landtagswahl ist völlig überraschend und mit Stimmen der AfD der FDP-Politiker Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt worden. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa | Verwendung weltweit

Könnten die Wähler direkt über den Ministerpräsidenten abstimmen, würde die Mehrheit (53 Prozent) Bodo Ramelow die Stimme geben. Einen überparteilichen Kandidaten würden 46 Prozent befürworten.

Seit der Wahl Thomas Kemmerichs in der vergangenen Woche reißen die Proteste nicht ab. Der FDP-Politiker war mit Unterstützung der AfD zum Ministerpräsidenten gewählt worden und nach drei Tagen im Amt zurückgetreten.

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