Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Merkel wirft Türkei Destabilisierung in Syrien vor

Reuters-Logo Reuters 17.10.2019
Smoke rises over the Syrian town of Ras al Ain, as seen from the Turkish border town of Ceylanpinar © Reuters/MURAD SEZER Smoke rises over the Syrian town of Ras al Ain, as seen from the Turkish border town of Ceylanpinar

Berlin (Reuters) - Kanzlerin Angela Merkel hat der Türkei eine Destabilisierung in Syrien vorgeworfen und erneut ein Ende des Vormarsches in Nordsyrien gefordert.

Es handele sich um ein "humanitäres Drama mit großen geopolitischen Folgen", sagte Merkel in ihrer Regierungserklärung zum EU-Gipfel am Donnerstag im Bundestag. Die Rolle Russlands in der Region werde massiv verstärkt. Die Folgen der Entwicklung seien noch nicht absehbar. Zudem drohe angesichts des türkischen Vorgehens gegen kurdische Einheiten die radikalislamische IS-Miliz wieder zu erstarken, weil Gefangene fliehen könnten.

Das interessiert andere MSN-Leser:

Maut-Mangel: Warum der Untersuchungsausschuss Scheuer gefährlich werden kann

Dominic Cummings: Genial, verrückt und gefährlich

Humanitäre Lage: UN-Sicherheitsrat warnt vor Gefahren durch freigesetzte IS-Kämpfer

Die Türkei könne ihre berechtigten sicherheitspolitischen Interessen an der türkisch-syrischen Grenze nicht mit militärischen Mitteln erreichen, warnte Merkel. Sie begrüße, dass viele EU-Partner die Haltung der Bundesregierung teilten, derzeit keine Waffen mehr an den Nato-Partner zu liefern. Die Türkei wird auch Thema auf dem am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel in Brüssel sein.

Merkel kritisierte zudem die türkischen Gasbohrungen in territorialen Gewässern des EU-Mitglieds Zypern. Das könne die EU nicht akzeptieren.

Mehr auf MSN

NÄCHSTES
NÄCHSTES

| Anzeige
| Anzeige

View the full site

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon