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Mutmaßliche Absenderin des Rizin-Briefs an Trump festgenommen

WELT-Logo WELT 21.09.2020
An US-Präsident Donald Trump war ein Brief mit Rizin adressiert Quelle: dpa-infocom GmbH © dpa-infocom GmbH An US-Präsident Donald Trump war ein Brief mit Rizin adressiert Quelle: dpa-infocom GmbH

Im Fall des an das Weiße Haus geschickten Briefs mit hochgiftigem Rizin hat es eine Festnahme gegeben. Die Frau sei an der Grenze zwischen dem US-Bundesstaat New York und Kanada festgenommen worden, bestätigten drei Quellen aus Polizeikreisen der Nachrichtenagentur AP am Sonntag. Sie kam in Untersuchungshaft der US-Zollbehörden, eine Anklage wird erwartet.

Der Brief an das Weiße Haus sei augenscheinlich in Kanada abgeschickt worden, teilte die Königliche Kanadische Berittene Polizei mit. Er wurde vergangene Woche in einer Regierungseinrichtung abgefangen, die Post an das Weiße Haus durchleuchtet.

US-Präsident Donald Trump und ein vorläufiger Bericht legten nahe, dass ein Test auf Rizin positiv ausgefallen sei, wie Beamte anonym mitteilten. Rizin kann schon in geringen Mengen tödlich sein.

2018 wurde ein Veteran der US-Marine festgenommen und gestand, einen Brief an Trump und Mitglieder seiner Regierung verschickt zu haben, der eine Substanz enthielt, aus der Rizin gewonnen wird. Die Briefe wurden abgefangen und niemand wurde verletzt. 2014 wurde ein Mann aus Mississippi zu 25 Jahren Haft verurteilt, nachdem er Briefe mit Rizinstaub an den früheren Präsidenten Barack Obama geschickt hatte.

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