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Reaktionen zu Halle: Berliner Innensenator: Angriff auf freie Gesellschaft

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Polizei in Halle (Foto: REUTERS/Hannibal Hanschke) © Reuters Polizei in Halle (Foto: REUTERS/Hannibal Hanschke)

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat die tödlichen Schüsse in Halle/Saale auf das Schärfste verurteilt. „Ein Angriff wie dieser ist immer auch ein Angriff auf unsere freie Gesellschaft“, teilte der SPD-Politiker am Mittwochnachmittag mit. Er sei bestürzt und spreche den Angehörigen der Opfer tiefes Mitgefühl und Beileid aus.

Ein Todesopfer in Halle lag gegenüber einer Synagoge, über das zweite Opfer gab es noch keine gesicherten Informationen. „Wir sind verpflichtet, für die größtmögliche Sicherheit zu sorgen“, sagte Geisel.

Auch wenn die Hintergründe der Tat noch unklar seien, habe er die Hauptstadt-Polizei gebeten, die Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen in der Stadt umgehend und bis auf weiteres zu erhöhen. „Diese Maßnahmen setzen wir im Moment im Einvernehmen mit den jüdischen Gemeinden um.“

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Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat sich bestürzt geäußert. „Schreckliche Nachrichten aus Halle, heute am jüdischen Versöhnungstag Jom Kippur. Ich bin erschüttert & traurig“, twitterte der frühere Grünen-Chef am Mittwoch. Allen Verletzten und Angehörigen wünschte er viel Kraft und dankte den Einsatzkräften.

Regierungssprecher Steffen Seibert sprach am Mittwoch von „schrecklichen Nachrichten“. Dass es zwei Tote gebe, sei „entsetzlich“. Er hoffe sehr, „dass die Polizei den Täter oder die Täter möglichst schnell fassen kann und kein weiterer Mensch in Gefahr kommt“. Es sei nun ganz wichtig, dass die Bevölkerung den Anweisungen der Polizei Folge leiste. Seibert betonte, dass er noch keine Informationen zu den möglichen Hintergründen hat.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums äußerte sich ähnlich: Zur Motivlage seien „derzeit keine seriöse Angaben“ möglich. In Halle wurden zuvor zwei Menschen erschossen. Die Polizei sprach zunächst von mehreren mutmaßlichen Tätern, die mit einem Auto flüchteten. Ein Mensch sei festgenommen worden. Die Menschen in Halle und im östlich davon gelegenen Landsberg wurden aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben oder sichere Orte aufzusuchen. (dpa)

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