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Rein weiß deutsche Ampel-Regierung?: Sascha Lobo schimpft über das „Kartoffelkabinett“

Tagesspiegel-Logo Tagesspiegel 25.11.2021 Michael Schmidt

Im TV-Talk mit Sandra Maischberger redet sich der Journalist mit Blick auf die Ampelkoalition in Rage. Aber auch Andreas Scheuer kriegt sein Fett weg.

Sascha Lobo, Blogger, Journalist, Strategieberater - und ein Freund klarer Worte.. © Foto: imago/Sven Simon Sascha Lobo, Blogger, Journalist, Strategieberater - und ein Freund klarer Worte..

Sascha Lobo, seines Zeichens Autor, Journalist und Strategieberater, ist als Mann klarer Worte bekannt. Die fand er auch am Mittwochabend in der Talk-Show von Sandra Maischberger, die mit ihren Gästen über die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen diskutierte.

Sascha Lobo zeigte sich fassungslos, als es um die Besetzung der Ministerposten bei den Grünen ging. Vielfalt? Diversität? Nichts davon. Im Gegenteil.


Video: Annalena Baerbock frustriert über Koalitionsverhandlungen: "Wir hatten die Nase richtig voll" (SAT.1)

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„Ich möchte den sehr geschätzten Kollegen Robin Alexander hier an dieser Stelle zitieren, der gestern oder vorgestern auf Twitter von einem ,Kartoffelkabinett' sprach, also einem so rein weiß deutschen Kabinett. In der Tat fände er das „eine derartige Zumutung, wenn man 2021 in einer ,Fortschrittskoalition, so nennt sie sich ja irgendwie, gerade von grüner Seite so komplett deutsch unterwegs ist": Das fände er eine Katastrophe. Von der FDP habe man das so ungefähr erwartet, von der SPD sei man enttäuscht – aber den Grünen nehme man das wirklich übel, „und zwar zurecht“.

Im weiteren Verlauf der Sendung ließ Lobo auch am geschäftsführenden Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kein gutes Haar. Er habe, gab der 46-Jährige zu Protokoll, als der Koalitionsvertrag vorgestellt wurde, ein kollektives Aufatmen, ein bundesweites Aufatmen gespürt. Warum? Weil, sagte Lobo mit süffisant-höhnischem Unterton, – und er denke, er spreche da für Deutschland -, weil „da klar geworden ist, allen klar geworden ist: Andreas Scheuer wird nicht Teil der nächsten Bundesregierung sein."

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