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Russland feuert Raketen von Atom-U-Booten im Polarmeer ab

WELT-Logo WELT 25.08.2019
Russischer Raketentest im November 2016. Im Nordpolarmeer zündete Russland weitere Raketen Quelle: AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV © AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV Russischer Raketentest im November 2016. Im Nordpolarmeer zündete Russland weitere Raketen Quelle: AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV

Gerade erst explodierte eine russische Rakete bei einem Test nahe Achangelsk, dabei starben sieben Menschen. Nun wiederholte Russland die Prozedur – wenige Wochen nachdem Präsident Putin den USA gedroht hatte.

Russland hat im Nordpolarmeer und in der Barentssee den Einsatz von Raketen getestet. Die Raketen seien bei der Trainingseinheit von zwei Atom-U-Booten abgefeuert worden, teilte das russische Verteidigungsministerium am Samstag in Moskau mit. Sie hätten ihre Ziele im nordrussischen Archangelsk und auf der Halbinsel Kamtschatka im fernen Osten des Landes erfolgreich getroffen, hieß es. Es handelt sich dabei um Raketentypen, die bereits seit vielen Jahren getestet werden.

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Erst Anfang August war bei einem russischen Test eine Rakete nahe Archangelsk explodiert. Mindestens sieben Menschen kamen dabei ums Leben. In der Region wurde kurzzeitig eine erhöhte radioaktive Strahlung gemessen. Details sind nicht bekannt. Der Kreml beschwichtigte, dass es keine Bedrohung für die Bevölkerung gebe. US-Spezialisten vermuteten, dass Russland in dem Hafen an einer neuen atomar betriebenen Rakete arbeitet.

Nach dem Aus des wichtigen INF-Abrüstungsvertrags Anfang des Monats hatten die USA in Kalifornien einen Marschflugkörper abgefeuert. Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte daraufhin eine „deckungsgleichen Antwort“ an. Ob der Raketentest im Polarmeer damit zusammenhängt, war zunächst unklar.

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