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Türkei will US-Rückkehr an Verhandlungstisch - "Flehen Trump an"

Reuters-Logo Reuters 11.08.2018
© picture alliance / AP Images

Die Türkei ist nach der Anhebung von Zöllen durch die USA intensiv um eine Verhandlungslösung bemüht. "Wiederholte Bemühungen, der US-Regierung klarzumachen, dass keines der für die Zollerhöhungen genannten Kriterien auf die Türkei zutrifft, blieben fruchtlos", erklärte Handelsministerin Ruhsar Pekcan am Freitag. "Trotzdem, wir flehen Präsident Trump an, an den Verhandlungstisch zurückzukehren." Der Streit könne und solle durch Dialog und Zusammenarbeit beigelegt werden.

Die Ankündigung der Zollerhöhung hat die Talfahrt der türkischen Währung noch beschleunigt und den Druck auf die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan erhöht.

Trump ordnete im Streit um den in der Türkei festgehaltenen US-Pastor Andrew Brunson eine Verdoppelung der Sonderzölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei an. Die Lira brach zeitweise um etwa ein Fünftel ein. Erdogan rief seine Landleute zur Einheit auf: "Wer denkt, er wird uns durch Wirtschaftsmanipulationen in die Knie zwingen können, kennt uns nicht." Er forderte die Bevölkerung auf, Euro, Dollar und Gold in die Landeswährung zu tauschen. "Wir werden den Wirtschaftskrieg gewinnen", sagte er.

Das Außenministerium erklärte, die Türkei werde mit Gegenmaßnahmen reagieren. Zugleich erklärte es, solche Probleme sollten durch Diplomatie und Dialog und guten Willen beigelegt werden. 

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