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Trump soll mit Alleingang in Verteidigungsfragen gedroht haben

SZ.de-Logo SZ.de vor 5 Tagen
Donald Trump bei seiner Ankunft in Brüssel. © REUTERS Donald Trump bei seiner Ankunft in Brüssel.

Wenn die Bündnispartner nicht sofort zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgäben, würden die Amerikaner ihr eigenes Ding machen. Das soll der US-Präsident beim Nato-Gipfel in Brüssel gesagt haben.

US-Präsident Donald Trump soll der Nato offen mit einem amerikanischen Alleingang in Verteidigungsfragen gedroht haben. Das meldet die dpa unter Berufung auf mehrere Diplomaten-Quellen. Wenn die Bündnispartner nicht sofort zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgäben, würden die Amerikaner ihr eigenes Ding machen, sagte Trump demnach beim Gipfeltreffen in Brüssel.

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Zum Auftakt des zweitägigen Gipfels hatte Trump den Streit über die Verteidigungsausgaben der Nato-Länder eskaliert und dabei vor allem Deutschland ins Visier genommen. Er wirft der Bundesregierung vor, nicht nur zu wenig für die Bundeswehr auszugeben, sondern gleichzeitig Russland mit milliardenschweren Gasgeschäften zu stärken - vor allem über das deutsch-russische Pipelineprojekt Nord Stream 2. Deutschland sei deswegen ein "Gefangener" Russlands, meinte Trump.

Am Mittwoch trafen sich Trump und Merkel zum Einzelgespräch und verbreiteten anschließend Harmonie. Schon wenig später wiederholte Trump die Kritik aber in einer Serie von Tweets.

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