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Ukraine-News am Dienstag: Besatzer in Cherson fordern zum Geldumtausch in Rubel auf

DER SPIEGEL 06.12.2022 Katharina Koerth

Im Gebiet Cherson sind viele Orte weiter unter Moskaus Kontrolle – sie sollen nun die ukrainische Währung aufgeben. Und: Ein russischer Gouverneur spricht von einem weiteren Drohnenangriff auf ein Flugfeld. Die News.

© IMAGO/Vladimir Gerdo / IMAGO/ITAR-TASS

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Besatzer in Region Cherson fordern zum Geldumtausch in Rubel auf

9.20 Uhr: Die russischen Besatzer in Orten in der Region Cherson haben die Bevölkerung zum Umtausch ihrer Ersparnisse in russische Rubel aufgefordert. Die ukrainische Landeswährung ist Hrywnja. »Vom 1. Januar 2023 an kann in den Geschäften oder bei der Bezahlung von Dienstleistungen nur noch in Rubel abgerechnet werden«, teilte Besatzungschef Wladimir Saldo auf Telegram per Video mit.

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Als Grund nannte er auch den massiven Wertverfall der Hrywnja. Dieser ist eine Folge des russischen Angriffskriegs. Saldo sagte, alle Banken seien verpflichtet, das Geld umzutauschen.

In der Region Cherson sind die gleichnamige Gebietshauptstadt und weitere Orte wieder unter ukrainischer Kontrolle. Der Großteil des Gebiets aber ist von russischen Truppen besetzt, Russland will es völkerrechtswidrig in sein Staatsgebiet eingliedern.

Russischer Gouverneur spricht von neuem Drohnenangriff

8.47 Uhr: Eine Drohne soll nach russischen Angaben angeblich einen Flugplatz in der an die Ukraine grenzenden russischen Region Kursk angegriffen haben. Durch den Beschuss »geriet ein Öltank in Brand«, erklärte der örtliche Gouverneur Roman Starowojt in Online-Netzwerken. »Es gab keine Verletzten. Das Feuer ist lokal begrenzt«, teilte er mit. Der Gouverneur machte keine Angaben dazu, woher die Drohne kam. Die Berichte konnten zunächst auch nicht unabhängig überprüft werden.

Am Montag hatte es bereits Explosionen auf zwei russische Militärflughäfen mit mindestens drei Toten gegeben. Offenbar handelte es sich um Drohnenangriffe. Russland macht die Ukraine dafür verantwortlich, die Regierung in Kiew hat sich bisher nicht offiziell dazu geäußert.

Ukrainische Spezialkräfte lenkten offenbar Angriff in Russland, Kiew zur Hälfte ohne Strom

7 Uhr: Bei mindestens einem der Drohnenangriffe auf russische Militärbasen sollen ukrainische Spezialeinheiten weit hinter der Grenze operiert haben. Russland startet am selben Tag neue Angriffe. Lesen Sie hier die wichtigsten Entwicklungen aus der Nacht.

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