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US-Justiz verschärft Anklage gegen Assange

SZ.de-Logo SZ.de 24.05.2019 SZ.de/AP/AFP/fie
Julian Assange (Archivbild) © AFP Julian Assange (Archivbild)

Der Wikileaks-Gründer muss sich jetzt auch wegen Entgegennahme und Veröffentlichung geheimer Informationen verantworten. Seine Handlungen hätten einen "schweren Schaden" für die USA riskiert, heißt es.

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange ist vom US-Justizministerium wegen Entgegennahme und Veröffentlichung geheimer Informationen angeklagt worden. Die neue Anklage übertrifft bei Weitem eine erste Anklage gegen Assange, die im vergangenen Monat veröffentlicht wurde. Darin wurde ihm Verschwörung mit der früheren US-Militärgeheimdienstanalystin Chelsea Manning für einen Hackerangriff vorgeworfen.

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Die neue Anklageschrift, die am Donnerstag bekanntgegeben wurde, enthält 18 Punkte. Darin heißt es, Assange habe sich mit Manning verschworen, um an geheime Dokumente zu kommen und sie zu veröffentlichen, darunter Nachrichten des US-Außenministeriums und Berichte über die Kriege im Irak und in Afghanistan. Assanges Handlungen hätten einen "schweren Schaden" für die USA riskiert.

Der 47-jährige Assange sitzt in London in Haft, nachdem er im April der ecuadorianischen Botschaft in der Stadt verwiesen wurde. Die USA wollen seine Auslieferung.

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