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USA haben mit Truppenabzug aus Syrien begonnen

SZ.de-Logo SZ.de vor 6 Tagen SZ.de/afp/Reuters/saul
Überraschend hatte Trump Ende des Jahres den Truppenabzug aus Syrien angekündigt. © dpa Überraschend hatte Trump Ende des Jahres den Truppenabzug aus Syrien angekündigt.

• Die von den USA geführte Militärkoalition zur Bekämpfung der IS-Miliz hat nach Angaben ihres Sprechers den Abzug aus Syrien eingeleitet.

• Konkrete Angaben zum zeitlichen Ablauf oder Truppenbewegungen wurden nicht gemacht.

• Der Rückzug stößt bei Verbündeten und Beratern auf deutliche Kritik.

Die US-geführte Koalition in Syrien hat den Beginn des Truppenabzugs aus dem Land offiziell bekannt gegeben. Das teilte ein Sprecher der Militärkoalition mit. Aus Sicherheitsgründen würden keine Angaben zum Zeitplan, zu konkreten Orten oder Truppenbewegungen gemacht. Zuvor hatte bereits ein Vertreter aus dem US-Verteidigungsbereich berichtet, dass die USA mit dem Abzug von militärischem Material aus dem Bürgerkriegsland begonnen hätten.

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US-Präsident Donald Trump hatte kurz vor Weihnachten mit der Ankündigung überrascht, umgehend alle US-Soldaten aus Syrien abzuziehen, da der Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) gewonnen sei. Aus Protest gegen die Ankündigung war Verteidigungsminister Jim Mattis zurückgetreten.

Seither hat der US-Präsident seine Ankündigung stark eingeschränkt. So schrieb er Anfang der Woche auf Twitter, der Abzug solle "vorsichtig" und in "angemessenem Tempo" vollzogen werden. Mit seiner Reise durch die Region hatte US-Außenminister Mike Pompeo in den vergangenen Tagen versucht, die Verbündeten zu beruhigen, die sich wegen Trumps Rückzugsankündigung vor den Kopf gestoßen fühlten.

Nach Ansicht vieler Fachleute würde ein Abzug der US-Truppen es dem IS erlauben, sich wieder zu sammeln und zu erstarken. Zudem würden die USA durch einen Rückzug das Feld in Syrien Russland und Iran zum Nachteil ihrer kurdischen Waffenbrüder überlassen.

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