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"Vulgärer Milliardär" – Der böse Programmhinweis aus Deutschland

DIE WELT-Logo DIE WELT 21.01.2017
Der Stil des künftigen US-Präsidenten Donald Trump gefällt nicht allen - auch nicht der Redaktion einer deutschen Programmzeitschrift © dpa/AP Der Stil des künftigen US-Präsidenten Donald Trump gefällt nicht allen - auch nicht der Redaktion einer deutschen Programmzeitschrift

Donald Trump wird heute offiziell das Amt des US-Präsidenten übernehmen. Gegner hat er viele – einer von ihnen sendet auf ungewöhnlichem Wege noch einmal einen bösen Gruß aus Deutschland.

Einen kleinen Spaß erlaubt sich die Programmzeitschrift "TV Spielfilm" mit Donald Trumps Einführung ins Amt des US-Präsidenten.

Für die Übertragung des Ereignisses hinterließ das Magazin diesen bösen Programmhinweis: "Polit-Satire. Rüpelmilliardär wird US-Präsident", steht in der Überschrift geschrieben.

Dann wird noch einmal der Plot aus spezieller Perspektive und mit vielen Adjektiven erzählt: "Ein vulgärer, chauvinistischer Milliardär mit grotesker Föhnwelle will für die Republikaner kandidieren. Gegen alle Wahrscheinlichkeit gewinnt der erzkonservative Bauunternehmer den Vorwahlkampf der Partei und geht in den scheinbar aussichtslosen Wahlkampf gegen eine erfahrene Politikerin der Demokraten", heißt es darin.

"Geschmacklos-pompöse Amtseinführung"

Dann liefert der befangene Autor des Textes schon eine subjektive Zusammenfassung, wie der Tag der Inauguration ablaufen wird: "Während seiner geschmacklos-pompösen Amtseinführung, zu der nur ein paar abgehalfterte Countrysänger kommen wollen, blicken wir zurück auf seine krawallige Wahlkampagne: Obwohl, oder gerade weil der Milliardär alle Regeln des Anstands verletzt, gegen Frauen und Muslime hetzt, eine Mauer (!) gegen mexikanische Einwanderer verspricht und mit sexueller Belästigung protzt, zieht er aus seinem goldenen Turm ins Weiße Haus…"

Konsequent bewertet der Verfasser des Programmhinweises die Sendung mit einem "gesenkten Daumen" und beschreibt sie als "politisch-unkorrekte Groteske, bei der uns das Lachen im Hals stecken bleibt".

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