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Österreich: Skiurlaub ohne Après-Ski

Österreich untersagt in dieser Saison in allen Skigebieten Après-Ski-Parties in der bisherigen Form. Die Après-Ski-Regeln sind Teil eines Gesamtkonzepts für den Ski-Tourismus, die der österreichische Bundeskanzler Sebatioan Kurz vorgestellt hat: Der Tourismus macht 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, Hunderttausende Arbeitsplätze hängen an den Gästen. Jeden Winter sorgt allein der Skitourismus für knapp 60 Millionen Übernachtungen. Skitourimus kann es weiter geben, aber nur, wenn die Risiken drastisch reduziert werden, so Kurz: Tausende Skitouristen hatten sich im Frühjar bei Après-Ski-Parties infiziert, die ersten Klagen sind eingereicht. Den Behörden wird vorgeworfen, zu spät reagiert und damit der Ausbreitung in ganz Europa Vorschub geleistet zu haben. Deshalb gilt für die kommende Saison: Essen und Getränke gibt auch im Freien nur noch am Tisch, in Seilbahnen wird ein Abstand von einem Meter und Maskenpflicht vorgeschrieben. Skilehrer müssen sich regelmässig testen lassen, die Gruppen werden auf maximal 10 Personen begrenzt.
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