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38,6° - Neuer Juni-Temperaturrekord in Deutschland

In Deutschland hat die Hitze zu einem neuen Temperaturrekord für den Monat Juni geführt. In Coschen in Brandenburg nahe der polnischen Grenze war es am Nachmittag 38,6 Grad heiß. Das meldete der Deutsche Wetterdienst. Etwa zwei Grad weniger waren es in Berlin. Hier erfreuen sich Gewässer wie der Weiße See großer Beliebtheit: "Also heute Morgen find ich’s wirklich gut, weil ich aufgestanden bin und dachte ich sei im Urlaub. Aber sonst halte ich es nicht aus. In der Wohnung halte ich es nicht aus, ich wohne unterm Dach", sagt eine Frau mit großen Sonnenhut. Ein Senior zeigt sich dagegen unbeeindruckt: "War alles schon zu meiner Kindheit vor 60 Jahren. Wir hatten schon öfters – es gibt zwar jetzt öfters Hitze, aber solche Hitzegeschichten hatten wir schon in den 60ern und 70ern im vorigen Jahrhundert." Eine Spaziergängerin sieht es problematischer: "Es ist eine Katastrophe. Wirklich eine gute Warnung an alle Menschen besser aufzupassen und ihre Verhaltensweisen herunterzufahren. " Die Hitze sorgt auch für mehr Arbeit in den Notaufnahmen , etwa im Klinikum Frankfurt Höchst. Chefarzt Peter-Friedrich Petersen erklärt: "Natürlich sind die älteren und vorerkrankten Menschen stärker betroffen, was Kollapsneigung, was Kreislauferkrankungen, was auch Hirndurchblutungsstörungen angeht, jetzt in der Hitze, wenn der Kreislauf zusammenbricht." Ältere Menschen haben generell ein geringeres Durstgefühl. Deshalb sollten sie besonders darauf achten, ausreichend zu trinken. Für Hitzetage empfehlen Mediziner mindestens eineinhalb Liter.
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