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Berlin Fashion Week: "Keine T-Shirts für 2.99 €"

Nicht nur um schöne Klamotten ging es auf der jüngsten Berlin Fashion Week. Auch Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz wurden auf dem Laufsteg zu Mode "verarbeitet". Unsere Highlights: Mac Cain, Guido Maria Kretschmer und eine Wiener "Wunderkind". Alte Bauchtanzkostüme und Kronleuchter Er war einer der Lieblinge auf der diesjährigen Berlin Fashion Week, der Österreicher Christoph Rumpf. 25 Jahre jung und erst vor Kurzem mit dem Grand Prix des Modefestivals in Hyères ausgezeichnet. Der Wiener Nachwuchsdesigner verzauberte das Fachpublikum in Berlin mit einer opulenten und aufwendig geschneiderten Kollektion. Gut verpackt waren die Models in kimono-ähnlichen Jacken, reichlich bestickt, mit langem Ohrschmuck und Stehkragen. Die Materialien sind übrigens nachhaltig und stammen größtenteils von Flohmärkten oder aus Second-Hand-Geschäften. Alte Bauchtanzkostüme sind dabei, Kronleuchterketten, indische Decken oder ausgediente Vorhänge. Ein besonders ergiebiges Material so Rumpf. Kenya Kinski-Jones: "Einfach reinschlüpfen und toll aussehen" Viel Aufmerksamkeit gab es bei der Laufstegschau von Marc Cain vor allem für eines der Models: Kenya Kinski-Jones (26), sie ist die Tochter von Nastassja Kinski und Musiklegende Quincy Jones - und wahrscheinblich bald so berühmt, wie ihre Eltern. Sie sei begeistert von der Kollektion, so Kinski-Jones. Mit vielen Farben, perfekt für den nächsten Sommer. Schick - aber auch einfach zu tragen. Einfach reinschlüpfen und toll aussehen. Als Model stand sie schon für Vogue, Calvin Klein und Stella McCartney vor der Kamera, lief Modeschauen für Chanel. In Berlin war sie für das deutsche Qualitätslabel Marc Cain auf dem Laufsteg. Das schwäbische Unternehmen wagte viel Rosa und Neontöne, dazu knackige Muster und Nadelstreifen. "Wer nur billigsten Schrott kauft, versündigt sich" Als eine Straße des Herzens - französisch "Rue du coeur" - bezeichnet TV-Moderator und Modeschöpfer Guido Maria Kretschmer seine neue, ebenfalls in Berlin präsentierte Kollektion. Der "Shopping Queen"-Experte hat sich sprichwörtlich am Geschehen auf der Straße inspiriert - bunte Vielfalt. Ebenfalls inspirierend findet er die Freitagsdemos der Kinder und Jugendlichen für das Klima. Seine Message an die Modewelt: "Wer nur billigsten Schrott kauft, versündigt sich." Man müsse darauf achten, wo die Sachen herkommen.
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