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Chorherr hat grüne Parteimitgliedschaft zurückgelegt

Christoph Chorherr ist ab sofort kein Grüner mehr. Der ehemalige Planungssprecher der Wiener Grünen ist mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Die Wirtschaft und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt gegen insgesamt acht Verdächtige. Immobilienfirmen haben für ein Schulprojekt von Christoph Chorherr in Afrika gespendet. Der Politiker war damals Planungssprecher für die Grünen in Wien. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt jetzt, ob es im Gegenzug Widmungen für Großprojekte gab, von denen diese Firmen profitiert hätten. Christoph Chorherr bestreitet die Vorwürfe, die Spenden hätten sein Handeln zu keinem Zeitpunkt beeinflusst und auch noch keine Beweise gesehen. Er habe die grüne Mitgliedschaft jetzt zurückgelegt, hoffe aber, nach Klärung der Vorwürfe wieder eintreten zu können. Die Grünen Chefin und aktuelle Planungsstadträtin Birgit Hebein bestätigt, dass die Wiener MA 21 selbstverständlich mit den Ermittlungsbehörden kooperiere. Die ÖVP kündigt nun eine dringliche Anfrage an Hebein an, die NEOS einen Sondergemeinderat, die FPÖ einen U-Ausschuss.
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