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Corona-Testmobil soll schnelle Ergebnisse in Hotspots liefern

Corona-Tests direkt vor Ort und mit Ergebnissen innerhalb von einer Stunde: In Dresden haben ForscherInnen des Fraunhofer-Instituts ein Corona-Testmobil vorgestellt, das in der Pandemie schnell und flexibel eingesetzt werden soll. Eigenen Angaben zufolge haben sie ein Verfahren entwickelt, mit dem eine Infektion mit SARS-CoV-2 innerhalb von 40 Minuten nachgewiesen werden soll. Bisher brauche es mindestens vier Stunden. Getestet werden könne mittels Abstrich oder Mundspülung. Pro Stunde könne man in dem Mobil 100 Personen abfertigen. Gerd Geißlinger, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie: "Wenn eine Person hier zum Abstreichen kommt, dann bekommt die Personen einen QR-Code, das Ergebnis wird dann hinterher auch digital zur Verfügung gestellt. Das heißt der gesamte Prozess von Anfang an bis zur Mitteilung des Ergebnisses findet alles hier statt vor Ort." Testmobil soll zu Ausbruchsorten fahren Die ForscherInnen hoffen, dass ihr Mobil in Hotspots an Schulen oder in Betrieben eingesetzt wird oder direkt an den Ort eines Ausbruchs fahren kann. Geißlinger: "Bei der Logisitk verlieren wir anscheinend zu viel Zeit, die funktioniert nicht immer gut. Deswegen ist das Mobil eine Variante, um diese logistischen Zeitverzögerungen einzusparen. Wir fahren zum Hotspot oder zum Ereignis hin, weil wir dann innerhalb einer Stunde vor Ort alles zur Verfügung stellen können." Das Dresdner Testmobil soll noch in diesem Jahr zertifiziert werden und zum Einsatz kommen.
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