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Deutschland gibt Nazi-Raubkunst zurück

Deutschland hat ein Gemälde an die italienischen Uffizien zurückgegeben, das während des zweiten Weltkriegs von Nazi-Truppen geraubt wurde. Außenminister Heiko Maas hat das Bild persönlich in Florenz an die Galerie und den italienischen Außenminister Enzo Moavero übergeben. "Diese Geschichte ist eine schöne, denn sie ist das Ergebnis einer koordinierten Zusammenarbeit. Durch sie konnten wir ein wichtiges Bild zurückholen, das in diese Sammlung gehört, um neben anderen wichtigen Bildern zu wirken. Es ist eine Geschichte mit einem Happy End, eine sehr europäische Geschichte", so der italienische Außenminister Enzo Moavero. Der Direktor der Uffizien, der Deutsche Eike Schmidt, hatte sich für die Rückgabe eingesetzt und einen Appell an die deutsche Regierung gerichtet. Das Land habe eine moralische Verpflichtung, es wieder an das Museum zurückzugeben. Der niederländische Meister Jan van Huysum stellte das Bild "Blumenvase" 1824 erstmals in Florenz aus. 1943 wurde das Stillleben von einem deutschen Soldaten aus der Uffizien-Galerie gestohlen. Das Gemälde im Wert von mehreren Millionen Euro galt jahrzehntelang als verschollen, bis die Nachkommen des Soldaten in den 90er Jahren versuchten, es über ein Londoner Auktionshaus zu verkaufen.
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