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Die richtige Ernährung: ISS-Crew experimentiert im Weltall

Vor 50 Jahren sind zum ersten Mal Menschen auf dem Mond gelandet - die US-Astronauten Neil Armstrong, Michael Collins und Buzz Aldrin. Armstrongs damaliger Satz „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“ ging in die Geschichtsbücher ein und wird oft zitiert. Anlässlich des runden Jubiläums hat sich der italienische Astronaut Luca Parmitano mit seinem Team am 20. Juli zu einer sechsmonatigen Mission ins All aufgemacht . Während seiner Zeit auf der Internationalen Raumstation ISS berichtet er für euronews regelmäßig aus dem Weltraum . Dort führt er Dutzende Experimente durch - viele davon mit europäischer Beteiligung. Eines dieser europäischen Experimente ist NutrISS - dabei geht es um die Ernährung. "Ich habe eine spezielle App auf meinem Tablet, darin halte ich über einen Zeitraum von fünf Tagen fest, was ich esse", so Parmitano. "Danach können wir genaue Messungen zu meinem Gewicht durchführen: Esse ich zu viel, esse ich zu wenig, esse ich genau richtig... Vom Boden aus bekomme ich dann Anweisungen, wie ich meine Ernährung optimieren kann." Die richtige Nahrungszufuhr ist auf einer Weltraummission unerlässlich - daher die Tests." Bei einem anderen Experiment namens "Zeitempfindung" dreht sich alles um Physiologie. "Dabei wird analysiert, ob die Schwerkraft unsere Wahrnehmung von Zeit beeinflusst", sagt Parmitano. "Es gibt einige Aufzeichnungen, genauer gesagt einige Belege dafür, dass sich unser Zeitempfinden offenbar verändert, während wir uns im Weltraum befinden. Wer weiß, vielleicht finden wir heraus, ob wir denken, dass die Zeit schneller oder langsamer vergeht, während wir im All sind." Laut Parmitano könnte dieses veränderte Zeitgefühl mehrere Ursachen haben: "Es könnte mit der Mikrogravitation zu tun haben oder mit der Tatsache, dass wir uns mit 28.000 Kilometern pro Stunde durch den Weltraum bewegen - bei freiem 'Fall' um die Erde herum." Die Weltraumchroniken von euronews werden in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA erstellt.

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