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Kopf-an-Kopf in Polen: Duda oder Trzaskowski?

Die Konkurrenten um das polnische Präsidentschaftsamt: Andrzej Duda und Rafal Trzaskowski. Wer von beiden die Stichwahl gewonnen hat, das konnte auch die Nacht zum Montag nicht klären. Der Abstimmung in Polen war ein erbitterter Wahlkampf und eine durch das Coronavirus bedingte Verschiebung um zwei Monate vorausgegangen. Der Konservative Andrzej Duda konnte sich bei der polnischen Präsidentschaftswahl laut Nachwahlbefragung 50,8 Prozent der Stimmen sichern, der Liberale Rafal Trzaskowski 49,2 Prozent. Es wird erwartet, dass das Endergebnis der Stichwahl um rund ein bis zwei Prozent abweicht. "Wir wussten, es würde knapp werden" "Ich bin all meinen Landsleuten dankbar, die zur Wahl gegangen sind, vor allem jenen, die viel auf sich nehmen mussten, um ihre Stimme abzugeben. Ich danke Ihnen vom Grunde meines Herzes. Eine derartige Wahlbeteiligung ist ein gutes Zeichen für unsere Demokratie", so Amtsinhaber Duda. Seine Herausforderer Rafal Trzaskowski sagte am Sonntag: "Meine Damen und Herren, wir wussten, dass es knapp werden würde und so ist es gekommen. Aber ich bin absolut davon überzeugt, dass ich gewinnen werde." Unterstützer "enttäuscht, aber voller Hoffnung" Eine von Trzaskowskis Unterstützer sieht das ähnlich: "Ich kann leichten Herzens nach Hause gehen, denn ich glaube, dass unser Kandidat schon morgen Präsident sein wird." Und zwei jungen Frauen sagen: "Er wird gewinnen, die Zahlen werden sich morgen geändert haben... Wir sind etwas enttäuscht, hoffen aber weiter." Trzaskowski teilte per Twitter Bilder vom Wahlabend: Höhere Wahlbeteiligung Laut Wahlkommission sind 52,1 Prozent der Wahlberechtigten an die Urne getreten. Duda vetrat im Wahlkampf traditionelle Werte und versprach eine Verbesserung des Lebensstandards. Trzaskowski gab an, die Ausgaben für den Sozialstaat stabil halten zu wollen. "Beide Kandidaten liegen Kopf an Kopf. Die Wähler werden warten müssen bis die letzte Stimme ausgezählt ist. Diese Wahl hat gezeigt, wie gespalten Polen ist. Und das wird wohl so bleiben, egal wer von beiden neuer Präsident wird", so euronews-Reporter Darren McCaffrey in Warschau.
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