Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Nach Rücktritt aller FPÖ-Minister: Kurz unter Druck

Drei Tage nach Bekanntwerden des Ibizza -Videos hat sich der Skandal um den bisherigen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in Österreich zu einer handfesten Regierungskrise gesteigert. Am Montagabend kündigte die FPÖ an, dass alle ihre Minister die Regierung verlassen würden. Die rechte Partei reagierte damit auf die vorherige Ankündigung von Bundeskanzler Kurz, den Präsidenten um die Entlassung von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) zu bitten. Sebastian Kurz: "Die freiheitliche Partei, das haben Sie wahrscheinlich mit verfolgt, hat angekündigt, dass sie, sollte Herbert Kickl als Innenminister entlassen werden, sich vollständig aus der Regierungsarbeit zurückziehen wird. Wenn dem so der Fall ist, und davon gehe ich nach dieser Ankündigung aus, habe ich mit dem Bundespräsidenten vereinbart, dass wir bis zur Wahl natürlich Stabilität sicherstellen wollen und daher die frei werdenden Funktionen in den Ministerien durch Experten bzw. Spitzenbeamte übernommen werden." Allen Stabilitätsbemühungen zu Trotz könnte die Krise auch Kurz zu Fall bringen. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner forderte noch am selben Abend den Austausch der gesamten Regierung. Der Bundeskanzler muss zudem mit einem Misstrauensantrag im Parlament rechnen. Die FPÖ schloss nicht aus, diesen zu unterstützen.
image beaconimage beaconimage beacon