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Neuer Versuch: Serbien und Kosovo nehmen ihre Gespräche wieder auf

Nach jahrelangem Stillstand haben Serbien und Kosovo ihre Gespräche wieder aufgenommen. In einer Videokonferenz und unter Vermittlung der EU haben Kosovos Ministerpräsident Avdullah Hoti und Serbiens Präsident Aleksandar Vucic über eine Normalisierung ihrer Beziehungen gesprochen. Der Dialog der Konfliktparteien war im November 2018 eingefroren. Der EU-Gesandte für den Belgrad-Pristina-Dialog Miroslav Lajčák meldete einen ersten Erfolg: "Das Ergebnis des heutigen Treffens ist, dass wir uns auf die Hauptelemente des Prozesses geeinigt haben sowie auf die Tagesordnung des nächsten Treffens, das persönlich und am kommenden Donnerstag in Brüssel stattfinden wird." EU-Außenbeauftrager Josep Borrell betonte die Notwendigkeit eines "umfassendes, endgültiges und rechtsverbindliches Normalisierungsabkommen". Josep Borrell: "Es wird politischen Mut von beiden Seiten erfordern. Es wird Engagement und Einsatz im Geiste des Kompromisses und Pragmatismus nötg sein." Aleksandar Vucic hatte am Freitag gegenüber Reportern erklärt, Pristina habe ein in mehreren Punkten vorgelegtes Ultimatum gestellt, das Serbien nicht akzeptieren werde. "Wir sind bereit, alle Schritte zu diskutieren, die die Beziehungen zwischen den Menschen und den Waren- und Kapitalverkehr verbessern, aber wir sind nicht bereit, Ultimaten zuzustimmen" , sagte Vucic. Das Verhältnis zwischen Serbien und dem Kosovo ist ungeklärt, seitdem der Kosovo 2008 einseitig seine Unabhängigkeit erklärt hat. Mehr als 100 Länder, darunter Deutschland, haben die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt.
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