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Open Arms will notfalls Anlegen erzwingen

Seit Tagen liegt das Rettungsschiff Open Arms im Mittelmeer unweit der italienischen Insel Lampedusa. 134 Migranten, insbesondere aus afrikanischen Ländern, befinden sich an Bord. Die Besatzung des Schiffes der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms drängt darauf, die Menschen anlanden zu lassen. „Sollte es eine humanitäre Notlage geben und wir gezwungen sein, einen Hafen anzulaufen, würden wir das tun. Im Augenblick befinden wir uns an einem kritischen Punkt, wir sind in einer Krise. Wir sprechen mit den Nothilfestellen, damit Menschen aus psychischen Gründen in Sicherheit gebracht werden. Leider sorgt jede solche Aktion für Unruhe an Bord, es wird immer schwieriger, das im Griff zu behalten“, so Riccardo Gatti, Einsatzleiter Proactiva Open Arms. „Die Welt hat gesehen, was die 134 Menschen, die darauf warten, die Brücke der Open Arms hinunterzusteigen, ertragen mussten. Nur der fehlende Wille der entscheidungsbefugten Politiker trennt sie von einem sicheren Hafen“, heißt es in einer Mitteilung der Hilfsorganisation. Die italienischen Behörden haben dem Schiff auf Anordnung von Innenminister Matteo Salvini keine Anlegeerlaubnis erteilt. Italiens Regierunschef Giuseppe Conte erklärte, sechs Länder hätten die Aufnahme der Menschen an Bord der Open Arms zugesagt. Dies seien Frankreich, Deutschland, Rumänien, Portugal, Spanien und Luxemburg.
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