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Startschuss für "Nos Alive": Rock-Festival mit Wohlfühlgarantie

Mehr als 100 Konzerte auf sieben verschiedenen Bühnen - das ist das "Nos Alive Festival" in der portugiesischen Kleinstadt Algés unweit von Lissabon. In diesem Jahr mit dabei: Der brasilianische Rapper Emicida. Mit seinen sozialkritischen Texten ist er in seiner Heimat ein Superstar. "Aus rassistischen und sozialen Gesichtspunkten haben wir in Brasilien eine sehr ungleiche Gesellschaft", so Emicida. "Es ist wichtig, dass wir über diese Ungleichheiten sprechen, damit wir uns zu einer besseren Gesellschaft entwickeln können." Melodische Basslines und Synthie-Klänge gab es von der schottischen Postrock-Band Mogwai. Auch sie bezieht klar Stellung - Stellung zum Brexit. "Es ist eine Katastrophe", sagt Band-Mitglied Barry Burns. "Es ist peinlich. Ich weiß nicht, wie ein kleiner Haufen Leute - dummer Leute - so viel zu sagen haben kann. Alles ist irgendwie durcheinander geraten und es wird für junge Bands schwieriger werden. Wir kriegen das hin, aber für jüngere Leute, die es sich nicht leisten können, all die Visa zu bezahlen, ist es einfach eine totale Katastrophe." Das "Nos Alive Festival" am Ufer des Flusses Tejo ist für seine entspannte Atomosphäre bekannt. Die Besucher sind begeistert: "Es ist unglaublich", sagt eine Irin. "Ich liebe es. Kein Regen, kein Schlamm, Bier, Sonne, gute Musik..." Einer der großen Headliner war bislang die britische Rock-Band "The Cure". Sie spielten all ihre Welthits. Das "Nos Alive Festival" geht noch bis 13. Juli. Es zieht jedes Jahr rund 150.000 Besucher an.
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